PC-Hardware: Grafikkarten werden günstiger und besser verfügbar

Die Preise für Grafikkarten sind zuletzt gesunken, es gibt mehr Pixelbeschleuniger auf Lager. Das hat mehrere Gründe.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Radeon RX 6800 XT und eine Geforce RTX 3080
Eine Radeon RX 6800 XT und eine Geforce RTX 3080 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Markt für Grafikkarten hat sich in den vergangenen Wochen entspannt, ist jedoch von einer normalen Situation weit entfernt. Wie gehabt kosten praktisch alle Modelle weit mehr als der Hersteller-UVP, die Aufpreise sind aber nicht mehr ganz so hoch und die Lieferzeit ist überschaubar bei gleichzeitig mehr Auswahl.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Künstliche Intelligenz und Virtual / Augmented Reality
    Hochschule Emden-Leer Personalabteilung, Leer
  2. CRM Application Manager (m/w/d)
    Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide bei Hamburg
Detailsuche

So hat Computerbase herausgearbeitet, dass viele Grafikkarten einige Hundert Euro günstiger sind als noch Mitte Mai: Die Geforce RTX 3060 (Test) ist für rund 700 Euro lieferbar, zuvor waren etwa 1.000 Euro - allerdings nennt Nvidia einen Listenpreis von 420 Euro. Die Geforce RTX 3070 (Test) liegt bei 1.000 Euro statt bei 1.500 Euro, was ebenfalls weit vom UVP von 520 Euro entfernt ist.

Auch bei den zuletzt noch schlechter verfügbaren AMD-Modellen gibt es Besserung zu vermelden: Die Radeon RX 6700 XT (Test) geht für 800 Euro statt für über 900 Euro über die virtuelle Theke, nominell soll sie allerdings 480 Euro kosten. Die Radeon RX 6800 XT (Test) gibt es immerhin für unter 1.300 Euro statt für über 1.500 Euro, wenngleich AMD dafür offiziell 650 Euro verlangt.

Es sind mehr Karten verfügbar

In unseren Gesprächen mit Distributoren und Händlern war der Tenor weitgehend gleich: Die Einkaufspreise für Grafikkarten sind weiterhin enorm hoch, die generelle Verfügbarkeit aber steigt und damit werden die Pixelbeschleuniger zumindest prinzipiell günstiger. Neben optimierter Fertigung und einer verbesserten Lieferkette dürfte daran auch der Rückgang von Kryptomining, konkret Ethereum, beteiligt sein.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Nvidia hat eine Sperre in aktuelle GPUs eingebaut, entsprechende Karten sind mit einem LHR-Zusatz gekennzeichnet (Lite Hash Rate). Hinzu kommt, dass für ETH-Farmen besonders beliebte Länder wie China einen Bann für Kryptomining ausgesprochen haben und Ethereum noch 2021 von Proof of Work auf Proof of Stake umgestellt wird. Seit Mai ist der Kurs von über 4.000 US-Dollar auf derzeit rund 2.200 US-Dollar eingebrochen, was die Attraktivität der Währung schmälert.

Die Preise für Grafikkarten könnten aber wieder stärker unter Druck geraten: Der fast durchweg verwendete GDDR6-Videospeicher ist knapp und teuer. Nvidias Geforce RTX 3070 Ti (Test) umgeht diese Problematik, indem GDDR6X- statt GDDR6-Speicher verwendet wird, allerdings auf Kosten der Leistungsaufnahme. Neben Grafikkarten setzen auch Microsofts Xbox Series X/S und Sony Playstation auf GDDR6, was die Situation verschärft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Form Energy
Eisen-Luft-Akku soll Energiespeicherprobleme lösen

Mit Geld von Bill Gates und Jeff Bezos sollen große, billige Akkus Strom für mehrere Tage speichern. Kann die Technik liefern, was sie verspricht?
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Form Energy: Eisen-Luft-Akku soll Energiespeicherprobleme lösen
Artikel
  1. Elektroautos: Amazon und Ford verhelfen Rivian zu weiteren Milliarden
    Elektroautos
    Amazon und Ford verhelfen Rivian zu weiteren Milliarden

    Der US-Elektroautohersteller Rivian hat weitere 2,5 Milliarden Dollar eingesammelt. Damit könnte ein zweiter Produktionsstandort gebaut werden.

  2. Brickit ausprobiert: Lego scannen einfach gemacht?
    Brickit ausprobiert
    Lego scannen einfach gemacht?

    Mit Kamera und Bilderkennung kann Brickit Lego digital einscannen. Das ist es aber nicht, was die App so praktisch macht.
    Ein Hands-on von Oliver Nickel

  3. Technologie: Ein Laser-Blitzableiter in den Alpen
    Technologie
    Ein Laser-Blitzableiter in den Alpen

    Flughäfen und andere große Anlagen können kaum vor Blitzeinschlägen geschützt werden. Ein Experiment mit einem Laser soll das ändern.

interlingueX 28. Jun 2021 / Themenstart

Gut, das ist der (semi-)professionelle Bereich mag sein, aber ich hatte eher den...

Lacrimula 22. Jun 2021 / Themenstart

Naaaa, du verkennst, dass die Leistung der neuen Generation viel viel größer ist und man...

Tango 21. Jun 2021 / Themenstart

Danke für euren Input!

Trollversteher 21. Jun 2021 / Themenstart

Sorry, aber das ist nun wirklich *kompletter* Unsinn.

Matt17 21. Jun 2021 / Themenstart

Ich Frage mich gerade, was denn so falsch ist? Hier wird nicht einmal was technisches...

Kommentieren



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Bosch Professional Amazon-Exklusives günstiger • Samsung G7 27" QLED Curved WQHD 240Hz 459€ • Kingston Fury 32GB Kit 3200MHz 149,90€ • 3 für 2 & Sony-TV-Aktion bei MM • New World vorbestellbar ab 39,99€ • Alternate (u. a. Deepcool RGB LED-Streifen 10,99€) • Apple Days [Werbung]
    •  /