AMD und Intel steigen 2021 um

Weitere Neuerungen sind der SPD5-Hub samt Temperatursensoren, dieser EEPROM-Flash-Speicher sichert 1.024 Byte. Er kommuniziert per I2C- oder I3C-Bus mit einem optionalen Power-Management-Chip (PMIC), der auf dem DDR5-Modul sitzt und mit 5 Volt oder 12 Volt arbeitet. Neu ist das optionale On-Die-ECC: Es soll Fehler beim Refresh einer SRAM-Zelle erkennen und so die Chipausbeute erhöhen. Prinzipiell sind auf einem DDR5-Modul zudem zwei ECC-Chips vorhanden, welche die reguläre Fehlerkorrektur für beiden 32-Bit-Kanäle zum Prozessor hin abdecken.

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Die Marktforscher der IDC gehen davon aus, dass DDR5 schon 2021 ein Viertel des verkauften Arbeitsspeichers ausmachen wird und der Anteil bis 2022 auf über 40 Prozent steigen wird. Hintergrund ist die nahezu parallele Einführung von x86-Prozessoren im Server-Segment, welche DDR5 unterstützen und die in den meisten Systemen weltweit eingesetzt werden. Hinzu kommen Chips mit Power- und ARM-basierten Designs.

Seitens AMD werden die intern Genoa genannten Zen-4-CPUs für 2021 erwartet, möglicherweise vermarkten die US-Amerikaner diese Prozessoren als Epyc 7004. Intel plant für 2021 neue Xeon SP mit DDR5-Speicher, intern als Sapphire Rapids SP bezeichnet, und IBM wird in Zukunft den Power10 vorstellen. Auch ARM-basierte Prozessoren wie Ampere Computings Siryn oder Marvells ThunderX4 werden wohl mit DDR5 arbeiten.

  • Mit DDR5 soll die effektive Bandbreite für CPUs deutlich steigen. (Bild: Micron)
  • Aufbau eines DDR5-Speichermoduls (Bild: Micron)
  • Durch neue Techniken ist bereits DDR5-3200 deutlich schneller als DDR4-3200.(Bild: Micron)
  • Eine davon ist der Same Bank Refresh.(Bild: Micron)
  • Micron geht von 6 bis 9 Prozent mehr Leistung aus. (Bild: Micron)
  • Genoa mit Zen 4 wird DDR5 unterstützen. (Bild: AMD)
  • Sapphire Rapids ist ebenfalls mit DDR5 geplant. (Bild: Intel)
  • Auch der Power10 dürfte auf DDR5 setzen. (Bild: IBM)
  • ARM-Chips wie der ThunderX4 ... (Bild: Marvell)
  • ... und der Siryn sind potenzielle DDR5-Kandidaten. (Bild: Ampere)
Genoa mit Zen 4 wird DDR5 unterstützen. (Bild: AMD)

Im Desktop-Segment erwarten wir DDR5-Hauptspeicher ebenfalls 2021, dann dürfte mit AMDs Ryzen 5000 (Zen 4) der Wechsel vom Sockel AM4 auf die vermutlich Sockel AM5 genannte Fassung erfolgen. Intel wiederum sieht DDR5 offenbar für den Sockel LGA 1700 und die Alder Lake S alias 13th Gen vor, also die übernächste CPU-Generation. Anders als Server-CPUs sind Desktop-Prozessoren jedoch selten auf eine hohe Bandbreite angewiesen, sofern keine schnelle integrierte Grafikeinheit vorhanden ist.

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 Mehr Geschwindigkeit plus höhere Frequenzen
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Copper 02. Jul 2020

JDEC hat DDR4 mit bis zu 3200MHz (eigentlich 1600MHz x 2) spezifiziert und solche JEDEC...

Umdenker 01. Jul 2020

Sehe ich auch so. Für den typischen Heim- oder Officeanwender war vermutlich die größte...

p4m 01. Jul 2020

Vielleicht soll es ein Stilmittel sein. Dann wäre es wiederum in Ordnung.

p4m 01. Jul 2020

Die CPU so: "Ich bin jung, ich hab' Zeit, ich kann warten." - Das wäre ja was.

Flexor 01. Jul 2020

Kommt drauf an was man machen will, ich würde schon sagen das man derweil langsam 16GB...



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