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PC-Gaming: Valve bremst Steam-Hardware-Start aus

Wegen schwankender Komponentenpreise nennt Valve weiterhin keinen festen Termin oder Preis für die Steam Machine .
/ Peter Steinlechner
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Artwork der Steam Machine (Rückseite) (Bild: Valve)
Artwork der Steam Machine (Rückseite) Bild: Valve

Valve hat in einem Beitrag auf seiner Steam-Newsseite(öffnet im neuen Fenster) erklärt, warum es für die neue Steam-Hardware – allen voran die Steam Machine – weiterhin keine konkreten Angaben zu Preis und exaktem Erscheinungstermin gibt.

Der grobe Zeitrahmen bleibe zwar bestehen: Ziel sei weiterhin ein Marktstart im ersten Halbjahr 2026. Gleichzeitig macht das Unternehmen aber deutlich, dass es bewusst davon absehe, voreilige Termine oder Zahlen zu nennen, solange diese nicht verlässlich eingehalten werden könnten.

Hintergrund seien vor allem die stark veränderten Bedingungen im Hardware-Markt seit der Ankündigung im November 2025. Damals sei noch davon ausgegangen worden, zeitnah Details zu Launch und Preis kommunizieren zu können, heißt es in dem Beitrag.

Inzwischen hätten jedoch schwankende Komponentenpreise und Unsicherheiten bei der Verfügbarkeit – insbesondere bei Speicherbausteinen – die Planung deutlich komplexer gemacht. Es werde zusätzliche Zeit benötigt, um Produktionskosten und Lieferketten neu zu bewerten und darauf basierend realistische Entscheidungen zu treffen.

Valve betont in den FAQ, dass die Verzögerung nicht als Abkehr vom ursprünglichen Zeitplan zu verstehen sei. Vielmehr wolle das Unternehmen vermeiden, Erwartungen zu wecken, die später korrigiert werden müssten. Erst wenn Preisgestaltung und Termin mit ausreichender Sicherheit feststünden, sollten diese öffentlich gemacht werden.

Zwischen den Zeilen deutet der Beitrag allerdings an, dass sich der ursprünglich eher früh angesetzte Launch innerhalb des ersten Halbjahres 2026 nach hinten verschieben könnte, etwa in Richtung Frühjahr oder Frühsommer.

Steam Machine: Hardware für Gamer

Valve kündigte neben der Steam Machine auch einen neuen Steam Controller sowie ein Steam Frame genanntes VR-Headset an. Alle drei basieren auf SteamOS und sind so ausgelegt, dass sie miteinander und mit bestehenden Geräten wie dem Steam Deck nahtlos funktionieren, gleichzeitig aber als offene Plattformen erhalten bleiben.

Im Inneren der Steam Machine arbeitet ein modifizierter AMD-Prozessor auf Basis von Zen 4 mit sechs Kernen und zwölf Threads, der bis zu 4,8 GHz erreicht und eine TDP von 30 W aufweist. Dazu kommt eine RDNA3-GPU mit 28 Compute Units und bis zu 2,45 GHz Taktfrequenz bei 110 W TDP.

Für Speicher stehen 16 GByte DDR5-RAM sowie 8 GByte GDDR6-VRAM zur Verfügung. Käufer werden zwischen Modellen mit 512 GByte oder 2 TByte NVMe-SSD wählen können, beide mit zusätzlichem MicroSD-Kartenslot.

Die Stromversorgung erfolgt über ein internes Netzteil. Zur Ausstattung gehören 2 × 2 WLAN 6E, Gigabit-Ethernet, Bluetooth mit eigener Antenne und ein integrierter 2,4-GHz-Adapter für den Steam Controller.


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