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PC-Gaming: Steam Machine ist vorbestellbar und kein Schnäppchen

Valve startet den Verkauf der Steam Machine. Der Preis (ab 1.040 Euro) dürfte für viele Spieler ein Problem sein.
/ Peter Steinlechner
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Steam Machine (Rückseite) (Bild: Valve)
Steam Machine (Rückseite) Bild: Valve

Valve hat den Verkaufsstart seiner neuen Steam Machine bekanntgegeben. Der Gaming-PC fürs Wohnzimmer kann jetzt reserviert werden und kostet in Europa ab 1.040 Euro. Damit positioniert sich das Gerät deutlich oberhalb von Playstation 5 und Xbox Series X.

Angeboten werden zwei Varianten. Das Modell mit 512 GByte SSD kostet 1.040 Euro, das Bundle inklusive Steam Controller 1.110 Euro. Die Version mit 2 TByte SSD ist für 1.360 Euro erhältlich, das entsprechende Bundle für 1.430 Euro. Bei den 2-TByte-Modellen legt Valve zusätzlich zwei austauschbare Frontblenden aus rotem Stoff und Walnussholz bei.

Statt eines gewöhnlichen Vorverkaufs setzt Valve auf ein Reservierungssystem. Interessenten können sich bis zum 25. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit für ihr Wunschmodell anmelden. Anschließend lost das Unternehmen die Reihenfolge der Reservierungen aus.

Wer Glück hat, erhält am 25. Juni eine E-Mail mit einem Platz in der Reservierungsschlange. Die ersten Kaufaufforderungen sollen ab dem 29. Juni verschickt werden. Wer zunächst leer ausgeht, landet auf einer Warteliste.

Technisch steckt in der nur etwa 15 Zentimeter großen Steam Machine eine Semi-Custom-Plattform von AMD. Verbaut sind eine Zen-4-CPU mit sechs Kernen und zwölf Threads, eine RDNA-3-Grafikeinheit mit 28 Compute Units, 16 GByte Arbeitsspeicher sowie zusätzlich 8 GByte Grafikspeicher.

Hinzu kommen WLAN 6E, Bluetooth 5.3, Gigabit-Ethernet, HDMI, Displayport und ein integriertes Netzteil. Valve verspricht eine rund sechsmal höhere Leistung als beim Steam Deck sowie 4K-Gaming mit 60 Bildern pro Sekunde unter Nutzung von FSR-Upscaling.

Steam Machine: Tester kritisieren den Preis

Als Betriebssystem kommt SteamOS zum Einsatz. Dank Proton sollen nahezu alle Windows-Spiele aus der Steam-Bibliothek ohne zusätzliche Einrichtung laufen. Wert legt Valve auf Komfortfunktionen wie Suspend/Resume, HDMI-CEC zur TV-Steuerung und eine möglichst konsolenähnliche Bedienung.

Erste Tests fallen gemischt aus. PC Games Hardware(öffnet im neuen Fenster) (gehört wie Golem zu Computec Media) lobt die hochwertige Verarbeitung, das sehr leise Kühlsystem und die gelungene Integration von SteamOS.

Kritik gibt es jedoch am Preis. Aus Sicht der Tester bewegt sich die Steam Machine in einem Bereich, in dem Kunden auch komplette Gaming-PCs in Betracht ziehen könnten: "Genau an der Stelle wird der Vergleich für Valve doch eher unangenehm."

Im Fazit von Linus Tech Tips(öffnet im neuen Fenster) heißt es, die Steam Machine werde zu einem "Preis für Enthusiasten" verkauft. Sie sei attraktiv für eingefleischte Steam-Fans und Nutzer, die einen unkomplizierten Wohnzimmer-PC suchten. Wegen der hohen Kosten dürfte sie jedoch kaum den Massenmarkt erreichen.


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