PC-Gaming: Nvidia zeigt neue Grafiktechnik für The Witcher 4 und 007
Nvidia hat auf der GDC 2026 mehrere Grafiktechnologien zum Einsatz in kommenden Spielen vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen DLSS 4.5, Fortschritte beim Path Tracing und neue Tools für Entwickler.
Eine der wichtigsten Ankündigungen betrifft The Witcher 4. CD Projekt Red arbeitet gemeinsam mit Nvidia an einem neuen Vegetationssystem auf Basis von RTX Mega Geometry. Dadurch lassen sich extrem komplexe Szenen effizient berechnen.
Das soll in The Witcher 4 erstmals auch für Wälder funktionieren. Das System kombiniert die RTX Mega Geometry mit sogenannten Opacity Micromaps, die Raytracing durch komplexe Blattstrukturen beschleunigen.
So sollen dichte Landschaften mit Millionen Pflanzen, individuellen Animationen sowie physikalisch korrekten Licht- und Schatteneffekten möglich werden. Schade: The Witcher 4 wurde auf der GDC nicht gezeigt, Nvidia beschränkte sich auf technische Einblicke und Erklärungen der geplanten Integration.
007 mit Path Tracing viel schöner
Konkreter wurde das Unternehmen beim kommenden Actionspiel 007 First Light von IO Interactive. Die PC-Version nutzt Path Tracing in Kombination mit DLSS 4.5 und Reflex, um eine möglichst filmische Darstellung zu erreichen.
In Präsentationen zeigten die Entwickler Szenen aus Missionen in der Slowakei und in London. Mit aktiviertem Path Tracing wirken Schatten, Ambient Occlusion und Reflexionen deutlich realistischer. Flaschen und Gläser reflektieren korrekt auf glänzenden Oberflächen, Stoffe werfen präzisere Schatten, und indirektes Licht verteilt sich physikalisch korrekt im Raum.
Wie groß der Unterschied sein kann, ließ sich auch an einer spielbaren Demo von Resident Evil Requiem erkennen, die Nvidia vor Ort zeigte. Golem konnte dort direkt vergleichen, wie dieselbe Szene mit und ohne Path Tracing wirkt.
Mit der Technik erscheinen Schatten präziser, Reflexionen realistischer, und viele Details in Materialien oder Schriftzügen werden erst sichtbar, weil Licht korrekt von Oberflächen zurückgeworfen wird.
Manche Elemente, etwa kleine Beschriftungen oder Lichtreflexe auf Metall und Glas, gehen ohne Path Tracing praktisch komplett unter. Der Unterschied wirkt im direkten Vergleich erstaunlich deutlich.
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