Mehr Frames generieren
Path Tracing ist allerdings sehr rechenintensiv. Deshalb kombiniert Nvidia die Technik mit DLSS 4.5. Das Upscaling-System nutzt ein neues Transformer-Modell der zweiten Generation, das Bilddetails früher im Rendering analysiert und rekonstruiert.
Neu ist außerdem Dynamic Multi Frame Generation. Die Technik kann bis zu sechs zusätzliche Frames generieren und den Multiplikator dynamisch anpassen, etwa abhängig von der aktuellen Systemlast oder der Bildwiederholrate des Monitors. Ziel ist es, auch bei sehr aufwendiger Grafik stabile Bildraten zu erreichen.
Damit die zusätzliche Frame-Generierung nicht zu spürbarer Eingabeverzögerung führt, kommt Nvidia Reflex zum Einsatz. Die Technik optimiert die Rendering-Pipeline so, dass Eingaben möglichst spät verarbeitet werden und die Latenz minimiert wird. Selbst bei aggressiver Frame-Generierung soll das Spiel dadurch weiterhin sofort reagieren.
Außerdem kündigte Nvidia weitere DLSS-4.5-Integrationen an, etwa für Control Resonant oder Tides of Annihilation. Insgesamt sollen rund 20 kommende Spiele die neuen Technologien unterstützen.
Auch rund um Modding und Entwicklerwerkzeuge gab es Neuigkeiten. Die Plattform RTX Remix erhält ein erweitertes Partikelsystem mit physikalischen Effekten, dynamischen Animationen und zufälligen Variationen. Demonstriert wurde das unter anderem mit einer neuen Version von Quake 3 RTX, in der sich auch Golem mit dem Rocket Launcher austobte.
Parallel baut Nvidia seine KI- und Cloud-Werkzeuge weiter aus. Neue Funktionen in ComfyUI sollen Storyboarding und Videogenerierung beschleunigen, während Geforce Now zusätzliche Features für Streaming, VR-Headsets und cloudbasierte Spieletests erhält.
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