PC-Gaming: Microsoft macht Kampfansage an Steam

Die Provisionen im Microsoft Store fallen spürbar, Entwickler bekommen künftig mehr Geld - das dürfte Valve unter Druck setzen.

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Artwork von Microsoft mit Gaming-PC
Artwork von Microsoft mit Gaming-PC (Bild: Microsoft)

Ab dem 1. August 2021 erhalten Anbieter von PC-Spielen im Microsoft Store 88 Prozent vom Nettoumsatz - und nicht mehr 70 Prozent wie bislang. Das hat Microsoft in seinem Firmenblog auf Linkedin bekanntgegeben.

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Für Entwickler lohnt es sich damit mehr als momentan, ihre Titel bei Microsoft anzubieten. Das setzt Valve unter Druck, bei seinem Onlineportal Steam irgendwann doch die Provisionen zu senken. Dort erhalten die Entwickler je nach Umsatzhöhe zwischen 70 und 80 Prozent.

Im Epic Games Store gelten seit der Eröffnung gegen Ende 2018 die gleichen Provisionen wie künftig bei Microsoft. Sprich: Die Entwickler bekommen 88 Prozent, der Rest geht an den Shop-Betreiber.

Microsoft stellt mit der Bekanntgabe der künftigen Umsatzanteile auch seine anderen derzeitigen Aktivitäten rund um PC-Gaming vor. Das betrifft den Xbox Game Pass Ultimate, aber auch schon bei früheren Gelegenheiten angekündigte Technologie wie das DirectX 12 Agility SDK sowie die Direct-Storage-Technologie.

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Für die Xbox Game Bar verspricht Microsoft nun außerdem eine "verbesserte Zuverlässigkeit bei der Installation und schnellere Downloadgeschwindigkeiten".

Microsoft bietet einen großen Teil seiner Eigenproduktionen sowohl für die Xbox One und Series X/S als auch für Windows-PC an. Auch das für Herbst 2021 angekündigte Actionspiel Halo Infinite soll gelichzeitig für beide Plattformen auf den Markt kommen und dann auch Cross Play und Cross Progression bieten.

Ein paar Lücken gibt es aber im Angebot: Das Echtzeit-Strategiespiel Age of Empires 4 etwa wird vorerst nicht für die Xbox erscheinen, sondern im Laufe von 2021 nur für Windows-PC. Umgekehrt warten Piloten noch auf die versprochene Umsetzung des Flight Simulator, der bislang lediglich auf leistungsstarken Gaming-PCs funktioniert.

In den beiden genannten Fällen stellen wohl primär die völlig unterschiedlichen Bedienungskonzepte mit Gamepad auf Konsolen und Tastatur und Maus auf PCs die größte Hürde für eine rasche Umsetzung dar.

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wurstdings 03. Mai 2021

Ich habe noch einen:

Hotohori 01. Mai 2021

Naja, den Meisten ist der Ruf ziemlich wurscht, siehe Facebook. Würde Epic mit ihrem...

Hotohori 01. Mai 2021

Gut, da kann ich nicht mitreden, ich hab den MS Store bisher kaum benutzt und da keine...

Hotohori 01. Mai 2021

Der MS Store ist eigentlich das beste Beispiel für DRM, DAS ist die Art von DRM was viele...

Hotohori 01. Mai 2021

Und das rechne ich ihm hoch an.



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