Abo
  • Services:

PC Gaming Alliance: Neue Logos für Minimalanforderungen bei PC-Spielen

Der von vielen schon totgesagte Verband PC Gaming Alliance arbeitet an einer neuen Initiative. Damit sollen 2014 Logos den Spielern mitteilen, dass die Titel bestimmte Auflösungen und Bildraten erreichen. Auch Qualitätstests sind geplant, was auf weniger Bugs hoffen lässt.

Artikel veröffentlicht am ,
Das aktuelle Logo der PC Gaming Alliance
Das aktuelle Logo der PC Gaming Alliance (Bild: PCGA)

Bereits seit 2008 gibt es die PC Gaming Alliance (PCGA) - viel bewegt hat das Gremium aus Soft- und Hardwareherstellern bisher nicht. Das soll sich nun ändern, wie PCGA-Chef Matt Ployhar Gamasutra sagte.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Nürnberg
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Im Jahr 2014 will das Konsortium unter anderem eine Art Qualitätssiegel für PC-Spiele einführen, an dem die Kunden grobe Eckdaten zu Kompatibilität und Funktion erkennen können. Vorgesehen ist beispielsweise, dass ein PC-Titel mindestens mit 720p-Auflösung bei 30 fps laufen muss und ein Gamepad unterstützt, wenn es das Spiel auch für Konsolen gibt.

Ein Kernpunkt solcher Logos ist das Testen, und da will die PCGA sowohl ihren Mitgliedern als auch Drittfirmen helfen. Wer nicht Teil des Gremiums ist, soll 500 US-Dollar pro Spiel bezahlen, wenn der Test nach den Vorgaben im eigenen Haus erfolgt, wenn die PCGA selbst testet, sind 2.500 US-Dollar fällig. Nach erfolgreicher Prüfung kann das Logo, dessen Gestaltung noch nicht bekannt ist, auf Verpackung und im Spiel gezeigt werden.

Die Initiative der PCGA unterscheidet sich von früheren Zertifizierungen wie Microsofts Games for Windows unter anderem dadurch, dass das Betriebssystem nicht vorgeschrieben ist. Vor allem Linux, das Valves Steam Machines nutzen, wird für die kommenden Jahre ein großes Wachstum bei PC-Spielen zugetraut.

Wie weit die Tests gehen, und ob dabei auch Bug-Katastrophen wie jüngst bei Battlefield 4 vermieden werden sollen, gab der PCGA-Chef noch nicht konkret an. Ployhar, hauptberuflich für Intel tätig, sprach jedoch von einer "gewissen Qualitätsschwelle", die erreicht werden soll.

Intel, das die PCGA mitbegründete, ist weiterhin ein starker Partner der Allianz. Weitere Mitglieder sind unter anderem AMD, Alienware, Logitech und Razer bei den Hardwareanbietern, auf der Softwareseite sind vor allem Capcom und Epic zu nennen. Viele andere frühere Mitglieder, darunter Microsoft, Nvidia und Activision Blizzard, haben dem Gremium aber in den vergangenen Jahren den Rücken gekehrt, weil zu wenig passiert war.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. (heute u. a. Far Cry 5 für 44,99€, Wolfenstein II für 24,99€ und Mittelerde: Mordors Schatten...
  3. 0,00€
  4. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)

flasherle 04. Dez 2013

ja die haben ja schon die minimalanforderungen hinten drauf. nur die, die z.B. wissen...

dopemanone 04. Dez 2013

ich erwarte von so einem logo eher, dass ersichtlich ist, welche hardware erforderlich...

nie (Golem.de) 03. Dez 2013

Von Garantien für Software ist bei den bisherigen Aussagen der PCGA nicht die Rede ;)

Guardian 03. Dez 2013

Dir ist bewusst, dass 500 bis 2500¤ für einen AAA titel weniger kostet, als wenn Chef...

freddypad 03. Dez 2013

Wie Trolle immer gleich vollkommen blödsinnige Dinge in Posts anderer Leute...


Folgen Sie uns
       


PUBG für Smartphones - Test

Wir testen PUBG für Smartphones - eine sehr gute Umsetzung der ursprünglichen Version für PC und Konsole.

PUBG für Smartphones - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /