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PC-Gehäuse zum Rumrollen
PC-Gehäuse zum Rumrollen (Bild: Lian Li)

PC-CK101: Eisenbahn-PC von Lian Li kommt im Oktober

PC-Gehäuse zum Rumrollen
PC-Gehäuse zum Rumrollen (Bild: Lian Li)

Während in Berlin die Eisenbahnmesse Innotrans stattfindet, kündigt Lian Li, wie es der Zufall so will, seine ganz eigene Dampflokomotive an. Eine Variante des PC-Gehäuses PC-CK101 kann sogar losrollen, auch wenn für eine richtige Eisenbahnanlage noch etwas fehlt.

Der taiwanische Gehäusehersteller Lian Li hat europäische Preise und Verfügbarkeiten zu dem Dampflokgehäuse für PCs bekanntgegeben. Unter dem unscheinbaren, fast schon langweiligen Namen PC-CK101 verkauft Lian Li ab Oktober 2012 ein Gehäuse, das wie eine Dampflokomotive samt Schlepptender aussieht. Der Aufbau des Gehäuses ist aber nicht analog zu einer echten Dampflok. Während die große Eisenbahn ihre Vorräte zur Energieerzeugung im Tender mitschleppt und die eigentliche Aufgabe des Antriebs die Lok übernimmt, ist es beim PC-CK101 anders herum. Der detaillierte Aufbau des Gehäuses ist vor allem gut in dem Video zu erkennen:

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Im Tender kann ein Mini-ITX-Mainboard eingesetzt werden. Das 300-Watt-Netzteil (80Plus) zur Energieversorgung findet hingegen in der Lok Platz. In dem Gesamtgehäuse ist außerdem Platz für ein 2,5- und ein 3,5-Zoll-Laufwerk. Zudem gibt es 2 x USB 3.0. Die weiteren Anschlüsse werden durch das Mini-ITX-Board bestimmt. Es ist sogar für ein optisches Laufwerk Platz. Das wird vorne eingebaut und muss ein Slimline-Laufwerk sein.

  • PC-CK101 (Bilder: Lian Li)
  • PC-CK101
  • Einzelschiene des Premium-Modells
  • Standard-Schiene
  • Zubehör PC-CK101
  • Zubehör PC-CK101
  • Zubehör PC-CK101
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  • Zubehör PC-CK101
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  • Zubehör PC-CK101
PC-CK101 (Bilder: Lian Li)

Das Gehäuse besteht aus Aluminium und wiegt stolze 4,1 kg. Auch die Maße sind nicht unbedingt klein und erinnern eher an Gartenbahnen. Lian Li gibt 185 x 258 x 515 mm (B x H X T) als Maße an. Für das einfache Modell muss ein Interessent 215 Euro zahlen. Deutlich teurer ist die Premium-Variante mit 350 Euro. In dem Gerät steckt sogar ein Motor, so dass der Zug auf den mitgelieferten Schienen hin- und herrollen kann. Beim Premium-Modell gibt es sechs statt nur einer Schiene.

Der Zug kann sich aber nicht frei bewegen. Die Stromversorgung geschieht über ein Kabel und nicht wie bei Eisenbahnanlagen über die Schienen. Das wäre aufgrund des 300-Watt-Netzteils sicher auch keine gute Idee.

USV-Waggons fehlen

Denkbar wäre ein autarkes Fahren trotzdem, denn der Motor wird den Bildern zufolge vom Netzteil mit Energie versorgt. Dazu müsste Lian Li das Konzept aber fortentwickeln. Dem Gespann aus Lok und Tender fehlen nämlich noch Waggons. Würde Lian Li nun noch USV-Einheiten (unterbrechungsfreie Stromversorgung) als Waggons anbieten und der Nutzer WLAN, Bluetooth und Wireless Display verwenden, könnte der Zug schonmal weitgehend unabhängig fahren. Ein paar USV-Anlagen im Handel sind prinzipiell klein genug und müssten nur auf Schwerlastwaggons verladen werden.

Ganze Anlagen dürften trotzdem schwierig werden. Es fehlen Kurvengleise, denn Lian Li hat leider nur gerade Schienen im Angebot. Die Kupplung zwischen Tender und Lok sieht zudem nicht danach aus, als wäre sie für enge Kurvenradien oder gar Weichen konstruiert worden.

Weitere Informationen zu Lian Lis Rollmaterial finden sich im Datenblatt des PC-CK101.


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The Howler 11. Okt 2012

Nein, das war irgend so ein alter, staubiger Vampirfilm glaube ich...?! Inzwischen habe...

dumdideidum 19. Sep 2012

Die Programmierer/Codebastler sind doch schon immer auf die Designer angewiesen, sei es...

sofias 19. Sep 2012

und kopf ab für alle die schlecht übers patentwesen reden. oder gleich überhaupt...

1st1 19. Sep 2012

Es gibt eine ganze Menge Eisenbahnforen (das größte wahrscheinlich drehscheibe-online.de...

The Howler 19. Sep 2012

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