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Ein Kabel schaut durch das Seitenfenster

Grafisch ist der PC Building Simulator keine Offenbarung, allerdings sind alle Komponenten gut erkennbar. In manchen Fällen kommt sogar fast Gaming-PC-Feeling inklusive LED-Lichtern auf, wenn wir im Freibaumodus ein System mit Gigabyte-Aorus-Mainboard, dickem Teamgroup-RAM und Cryorig-CPU-Kühler zusammenstellen. Auch den Unterschied zwischen Ryzen- und Intel-Prozessoren sehen wir dank gut erkennbarer Firmenlogos auf den ersten Blick. Uns gefällt auch die minimalistisch gehaltene Oberfläche des Omega OS, die ein wenig an Linux Mint erinnert.

  • Im Shop kaufen wir neue Hardware ein. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Bei Levelaufstieg gibt es neue Werkbänke (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Tools wie den USB-Stick und Wärmeleitpaste nutzen wir häufiger. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Es wird uns immer angezeigt, wo Kabel hingehören. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Beim Mainboardtausch müssen wir zwangsweise die Abstandshalter herausdrehen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Das Tutorial erklärt Bauteile anschaulich... (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • ... und teilweise einfach falsch (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Viele Partner sind vertreten. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Im Menü lassen sich grundlegende Einstellungen vornehmen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • PCI nutzen Grafikkarten schon lange nicht mehr?(Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü gibt es drei verschiedene Spielmodi. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Es sind auch coole Projekte möglich. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Das OmegaOS: So aufgeräumt ist kein Betriebssystem. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Futuremark ist ein offensichtlicher Partner. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Kunden wissen immer, was der Fehler ist - langweilig. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • In diesem kleinen Raum verbringen wir fast die gesamte Karrierezeit. Es gibt noch einen kleinen Flur.(Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Eine der Hauptaufgaben: Schrauben drehen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem zehnten Mal ist das Einstecken von Kabeln nur noch nervend. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Adapterkarten und optische Laufwerke gibt es hier nicht. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
In diesem kleinen Raum verbringen wir fast die gesamte Karrierezeit. Es gibt noch einen kleinen Flur.(Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
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Andererseits sind da wirklich hässliche Grafikfehler, die durch weniger oberflächliche Entwicklung mit Sicherheit hätten vermieden werden können. Da schaut das ATX-Kabel einfach aus der Seitenblende des Gehäuses heraus oder beim Drehen eines PCs auf dem Tisch sind die USB-Kabel am Tisch festgetackert und wackeln hin und her.

Bildungsauftrag - nein, danke

Ein Lerneffekt will sich beim PC Building Simulator nicht einstellen. Natürlich wissen wir selbst, welches Kabel für welche Funktion gut ist, doch wäre ein solches Spiel gerade für IT-Schulklassen oder den ein oder anderen Nachwuchstechniker interessant. Dafür bietet es einen Guide, der sehr anschaulich, aber wenig technisch erklärt, welche Komponenten in einen PC gehören und wo diese einzubauen sind.

  • Im Shop kaufen wir neue Hardware ein. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Bei Levelaufstieg gibt es neue Werkbänke (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Tools wie den USB-Stick und Wärmeleitpaste nutzen wir häufiger. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Es wird uns immer angezeigt, wo Kabel hingehören. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Beim Mainboardtausch müssen wir zwangsweise die Abstandshalter herausdrehen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Das Tutorial erklärt Bauteile anschaulich... (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • ... und teilweise einfach falsch (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Viele Partner sind vertreten. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Im Menü lassen sich grundlegende Einstellungen vornehmen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • PCI nutzen Grafikkarten schon lange nicht mehr?(Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü gibt es drei verschiedene Spielmodi. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Es sind auch coole Projekte möglich. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Das OmegaOS: So aufgeräumt ist kein Betriebssystem. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Futuremark ist ein offensichtlicher Partner. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Kunden wissen immer, was der Fehler ist - langweilig. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • In diesem kleinen Raum verbringen wir fast die gesamte Karrierezeit. Es gibt noch einen kleinen Flur.(Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Eine der Hauptaufgaben: Schrauben drehen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem zehnten Mal ist das Einstecken von Kabeln nur noch nervend. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Adapterkarten und optische Laufwerke gibt es hier nicht. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
PCI nutzen Grafikkarten schon lange nicht mehr?(Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)

Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung finden wir teilweise sogar gelungen. Wir können uns einzelne Komponenten im Detail anschauen und kleine Hinweistexte dazu lesen. Dort steht auch, welche Kabel wo hingehören und was deren Zweck ist. Wenn das Spiel uns allerdings mitteilt, dass das Sata-Stromkabel das Datenkabel ist und umgekehrt, dann erfüllt das den selbst erklärten Bildungsauftrag nicht. Serielle PCI-Express-Schnittstellen als parallele PCI-Slots zu bezeichnen, hilft da nicht weiter. Kabelmanagement wird hier sogar komplett ignoriert. Alles passt immer so, wie es soll. Wenn das alles im echten Leben doch auch so einfach wäre.

Verfügbarkeit und Fazit

Der PC Building Simulator wird über Valves Spieleplattform Steam vertrieben und kostet 20 Euro, ist damit also kein Vollpreistitel und keine signifikante Investition. Außerdem befindet sich das Spiel noch im Early Access - Änderungen kann es und muss es noch geben.

Fazit

In der Theorie klingt die kuriose Idee eines PC Building Simulators gar nicht schlecht: Sein eigenes Traumsystem zusammenbauen und auf Funktion testen oder der Tochter einzelne Hardwarekomponenten spielerisch beibringen. Die Kooperation mit vielen bekannten Hardwareherstellern - darunter auch Intel und AMD - hat zudem viel Potenzial.

  • Im Shop kaufen wir neue Hardware ein. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Bei Levelaufstieg gibt es neue Werkbänke (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Tools wie den USB-Stick und Wärmeleitpaste nutzen wir häufiger. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Es wird uns immer angezeigt, wo Kabel hingehören. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Beim Mainboardtausch müssen wir zwangsweise die Abstandshalter herausdrehen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Das Tutorial erklärt Bauteile anschaulich... (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • ... und teilweise einfach falsch (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Viele Partner sind vertreten. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Im Menü lassen sich grundlegende Einstellungen vornehmen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • PCI nutzen Grafikkarten schon lange nicht mehr?(Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Im Hauptmenü gibt es drei verschiedene Spielmodi. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Es sind auch coole Projekte möglich. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Das OmegaOS: So aufgeräumt ist kein Betriebssystem. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Futuremark ist ein offensichtlicher Partner. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Kunden wissen immer, was der Fehler ist - langweilig. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • In diesem kleinen Raum verbringen wir fast die gesamte Karrierezeit. Es gibt noch einen kleinen Flur.(Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Eine der Hauptaufgaben: Schrauben drehen. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem zehnten Mal ist das Einstecken von Kabeln nur noch nervend. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
  • Adapterkarten und optische Laufwerke gibt es hier nicht. (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)
... und teilweise einfach falsch (Bild: The Irregular Company/Screenshot: Golem.de)

Allerdings macht das Spiel von The Irregular Company nicht nur spieltechnisch einige Fehler. Der virtuelle PC-Zusammenbau ist teilweise unlogisch und daher falsch - etwa wenn verschiedene RAM-Riegel problemlos parallel betrieben werden können oder der Mainboard-Tausch ohne das zwingende Herausdrehen der Abstandshalterschrauben nicht möglich ist. Wichtige Komponenten wie Netzwerkkarten, optische Laufwerke und Soundkarten können in der Simulation gar nicht erst verbaut werden.

Der eigentliche Bauprozess an sich nimmt den Nutzern außerdem viel zu viel ab. Uns wird immer angezeigt, wo wir Kabel einstecken müssen, damit das Ergebnis auch funktioniert. Im Karrieremodus sagen uns die Kunden sogar bis ins Detail, welchen Fehler ein Computer hat. Alles, was wir tun müssen, ist, die Liste abzuarbeiten. Wo bleibt dann der Spaß an der Fehlersuche? Stattdessen verbringen wir sehr viel Zeit damit, Daumenschrauben herauszudrehen und USB-Kabel einzustecken.

Ähnlich ernüchternd ist der Tutorial-Modus, in dem der PC-Bau schrittweise erläutert wird. Einiges können wir dort lernen, etwa wo welches Bauteil hingehört. Welche Kabel zu diesen Komponenten hinführen, wird anschaulich erklärt - in einigen Fällen aber einfach falsch.

Da bleibt uns nur noch, im Freibaumodus unser Traumsystem samt starker Grafikkarte und coolem LED-beleuchteten Arbeitsspeicher zusammenzustellen. Aber selbst das wird nach ein paar Minuten langweilig. Gut, dass wir in der Familie PC-Nutzer haben, denn dort gibt es immer etwas zu tun.

 PC Building Simulator im Test: Wenn's doch nur in der Realität so einfach wäre
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rubberduck09 03. Apr 2018

Da irrst du aber gewaltig. Es gibt beim normalen 32-Bit PCI schon 2 verschiedene Slot...

Dwalinn 03. Apr 2018

Alternate will dir dann aber auch gerne ein 750 Watt Netzteil verpassen wo 550Watt...

Willi13 01. Apr 2018

Ich wäre fast darauf rein gefallen :P

das_mav 01. Apr 2018

Probiers mal und sag bescheid. Wäre ich Jäger würde mich deine Antwort brennend...

das_mav 01. Apr 2018

Nö, Quad gibt's bspw. bei 2011-3 immer noch - auch in aktuellen Boards.


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