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Paywall: Die Welt holt 47.000 Leser hinter die Bezahlschranke
(Bild: Dipsey/CC0 1.0)

Paywall Die Welt holt 47.000 Leser hinter die Bezahlschranke

Die Welt hat erstmals Angaben zu den Nutzern ihres Zahlungsmodells gemacht. Unter den 47.000 digitalen Abonnenten seien "nur wenige Testabonnenten." Eine genauere Aufschlüsselung macht der Axel-Springer-Konzern jedoch nicht.

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Die Tageszeitung Die Welt hat ein gutes halbes Jahr nach der Einführung einer Bezahlschranke 47.000 digitale Abonnenten. Das gab die Zeitung, die zum Axel-Springer-Konzern gehört, am 7. August 2013 bekannt. Auf die Nachfrage von Golem.de, wie viele der zahlenden Leser ein Testabo für 99 Cent hätten, sagte Unternehmenssprecherin Svenja Friedrich, dass sich mehr als drei Viertel der Leser nach dem Test für die Fortführung des Abonnements entschieden hätten. "Dementsprechend sind unter den genannten 47.000 digitalen Abonnenten nur wenige Testabonnenten. Eine genauere Aufschlüsselung können wir Ihnen leider nicht anbieten."

Alle 47.000 digitalen Abonnenten seien auch zahlende Abonnenten, angefangen bei 99 Cent für ein Testabo. "Zusätzlich zu den 47.000 digitalen Abonnenten haben sich 27.000 Print-Abonnenten für die digitalen Angebote freigeschaltet".

Der Axel-Springer-Konzern hatte für den 12. Dezember 2012 eine Paywall für das Onlineangebot der Tageszeitung Die Welt angekündigt. Leser bekommen in jedem Monat bis zu 20 Artikel kostenfrei. Ab dem 21. Artikel wird ein Abonnement eingefordert. "Die Startseite bleibt frei nutzbar. Artikel, auf die von Suchmaschinen, sozialen Netzwerken oder anderen Seiten verlinkt wird, können ebenfalls frei gelesen werden", erklärte das Unternehmen.

Zum Start waren drei Abonnementpakete verfügbar. Das Produkt Digital Basis beinhaltet Zugang zur Website und die Smartphone-App kostet 6,99 Euro im Monat. Wer zusätzlich noch die Tablet-App will, zahlt 12,99 Euro im Monat. Zu einem Preis von 14,99 Euro im Monat bekommt der Käufer noch die Printausgabe von Die Welt am Sonntag hinzu. Alle neuen Pakete können im ersten Monat für je 99 Cent getestet werden. Die Mindestlaufzeit der einzelnen Digital-Abo-Pakete beträgt je einen Monat. Sie verlängert sich um jeweils einen weiteren Monat, wenn nicht sieben Tage vor Ablauf der laufenden Vertragsperiode gekündigt wird.

Das Bezahlmodell Bildplus startete am 11. Juni 2013. Der unkomplizierteste Weg, an Paid Content zu kommen, scheint hier der Kauf der Printausgabe des Boulevardblattes zu sein, um einen "Tagespass" zu erhalten.

Während der Anteil der digitalen Medien am Konzernumsatz rund 40 Prozent erreichte, erhöhte sich der Anteil am Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf rund 45 Prozent, erklärte der Konzern.


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Hu5eL 09. Aug 2013

Genau das dachte ich auch...

KarimS 08. Aug 2013

Nun ja, der Kerl oben mag ein Blender sein. Und wer mit seinem Gehalt in Onlineforen...

Ravenbird 07. Aug 2013

Wenn man eine Plattform da ist die in geeigneter Art und Weise sowie zu einen...

uselessdm 07. Aug 2013

Es gibt ja bisher keinen Vergleich an dem man ablesen könnte, ob die Zahl hoch oder...

uselessdm 07. Aug 2013

Soll man dann in Zukunft für jede Website 5¤ im Monat abdrücken? Da käme ja einiges...



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