Abo
  • Services:

Paypal-Konkurrent: Dwolla will seine Dienste weltweit anbieten

Dwolla will seine Zahlungsabwicklungen künftig nicht nur auf die USA beschränken. Das Startup, das mit Paypal, Visa und den Banken konkurriert, denkt über ein internationales Angebot nach, das Überweisungen egal in welcher Höhe für nur 25 US-Cent erlaubt.

Artikel veröffentlicht am ,
Paypal-Konkurrent: Dwolla will seine Dienste weltweit anbieten
(Bild: Dwolla)

Der Bezahldienstleister Dwolla, der angetreten ist, mit niedrigen Transaktionsgebühren Paypal, Banken und Kreditkartenanbieter zu unterbieten, will den Service perspektivisch auch in anderen Ländern anbieten. Das hat ein Unternehmenssprecher Golem.de auf Anfrage mitgeteilt. Dwolla bietet sein Onlinebezahl- und Überweisungssystem, das auch mobile Bezahlvorgänge am Smartphone ermöglicht, bisher nur in den USA an. "Nur in den USA ... fürs Erste", steht in der Anmeldung.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Karlsruhe
  2. Interhyp Gruppe, München

Auf die Frage, ob Dwolla eine Internationalisierung anstrebe, sagte Jordan Lampe von Dwolla: "Das tun wir, aber nicht in unmittelbarer Zukunft. Es ist uns wichtig, dass wir das gleiche Maß an Innovation in unsere internationale Expansion stecken, wie wir es auch bei unserer Expansion in den USA gemacht haben."

Das kleine Startup Dwolla aus dem US-Bundesstaat Iowa berechnet für Transaktionen ab 10 US-Dollar immer nur eine Gebühr von 25 US-Cent. Zahlungen unter 10 US-Dollar sind kostenfrei. Paypal und Kreditkartenunternehmen verlangen rund 30 US-Cent plus einen Anteil von 1,9 Prozent bis 2,9 Prozent an der Transaktionssumme.

Firmengründer Ben Milne sagte im November 2011 im Gespräch mit Business Insider über die angebotenen Dienste des Unternehmens: "Sie können Geld an jeden versenden. Alles, was die Person für eine Transaktion braucht, ist ein Dwolla-Konto. Der Empfänger des Geldes muss sich dann ebenfalls bei Dwolla anmelden. Sie können Geld an eine E-Mail-Adresse oder an eine Telefonnummer senden, aber die populärste Methode ist die Verbindung über Facebook, indem der Name eines Freundes eingegeben wird."

Bei Dwolla würden die Zahlungen direkt vom Bankkonto aus abgewickelt. "Keine Kredit- oder Bankkarten sind erlaubt. Und weil sie nicht im System vorhanden sind, müssen wir auch die Gebühren nicht in das System bringen", erklärte Milne weiter.

"Längerfristig sollte Geldversenden so einfach und mühelos sein, wie einen neuen Freund bei Facebook zu finden", sagte Milne. Diese Art der Kommunikation versuche Dwolla bei Peer-to-Peer-Zahlungsvorgängen zu bieten. "Wer keinen Dwolla-Account hat, bekommt einen Eintrag auf seiner Pinnwand 'Du hast Geld erhalten.'" Überweisungen sind in Facebook, Twitter und LinkedIn möglich.

Einer der Geldgeber von Dwolla sei ein Finanzdienstleistungsunternehmen, das Zahlungsabwicklungen für Kredit- und Debitkarten vornimmt. Dwolla errichte ein menschliches Netzwerk, "von dem wir denken, dass so in Zukunft Zahlungen funktionieren." Das aktuelle Modell müsse gesprengt werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. DOOM + Dishonored 2 PS4 für 18€)
  2. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)
  3. 315€/339€ (Mini/AMP)

benji83 12. Feb 2012

Der Status Quo ist profitabler.

matok 11. Feb 2012

Sehe ich genauso. Ein Unternehmen mit den gleichen Rahmenbedingungen wie Paypal wird sich...

Trockenobst 11. Feb 2012

Die Russen hämmern mit Massen von geklauten Kreditkarten auf PayPal Konten - und Paypal...

BlaBlubBlaBla 11. Feb 2012

"Längerfristig sollte Geld versenden so einfach und mühelos sein, wie einen neuen Freund...

der_bernd 11. Feb 2012

Ich freue mich schon auf die ganzen Betrüger auf Facebook :) "Klicke hier um dein Geld...


Folgen Sie uns
       


Magic Leap One Creator Edition ausprobiert

Mit der One Creator Edition hat Magic Leap endlich seine seit Jahren angekündigte AR-Brille veröffentlicht. In Teilbereichen ist sie besser als Microsofts Hololens, in anderen aber schlechter.

Magic Leap One Creator Edition ausprobiert Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Google Nachtsicht im Test: Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel
Google Nachtsicht im Test
Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel

Gut einen Monat nach der Vorstellung der neuen Pixel-Smartphones hat Google die Kamerafunktion Nachtsicht vorgestellt. Mit dieser lassen sich tolle Nachtaufnahmen machen, die mit denen von Huaweis Nachtmodus vergleichbar sind - und dessen Qualität bei Selbstporträts deutlich übersteigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Pixel 3 Google patcht Probleme mit Speichermanagement
  2. Smartphone Google soll Pixel 3 Lite mit Kopfhörerbuchse planen
  3. Google Dem Pixel 3 XL wächst eine zweite Notch

    •  /