Die Hausbank rettet den Verein
Lob verteilt der Verein an die eigene Hausbank: Die Deutsche Skatbank habe sich kulant gezeigt und dem Verein die komplette Spendensumme in Höhe von knapp 450 Euro zugeschrieben. Die eigentlich anfallenden Gebühren für jede einzelne Überweisung seien erlassen worden.
Die Kosten für die Wero-Einzahlungen hätten sonst laut Verein rund 770 Euro ausgemacht. Der Verein wäre nach eigenen Angaben zahlungsunfähig gewesen. "Danke dafür! Das ist genau die Art von Bank, die ein kleiner Verein gebrauchen kann", erklärte dieser an die Deutsche Skatbank gerichtet.
Allerdings sind die Folgen für den Verein weiterhin immens: "Knapp 8.000 einzelne Buchungen müssen jetzt von Hand durch unsere Vereinsbuchhaltung sortiert, geprüft und zugeordnet werden. Für einen ehrenamtlich geführten Verein ist das schlicht ein Haufen Arbeit und Zeit, die eigentlich für andere Dinge gedacht war", heißt es.
EPI entschuldigt sich für die Wero-Aktion
Nach Angaben des Vereins wurde Wero um eine Stellungnahme gebeten, die allerdings ausblieb. Erst als Reaktion auf eine Veröffentlichung des Vorfalls habe er von der EPI eine Antwort erhalten. Der Verband bedauere das und erklärte, dass damit "genau das Gegenteil" von dem erzielt worden sei, "was wir erreichen wollten".
Die EPI wolle das zum Anlass nehmen, zusammen mit Bankpartnern Maßnahmen zu erarbeiten, um derartige Vorfälle künftig zu vermeiden. Nach EPI-Angaben wurde mittlerweile ein Kontakt zum Verein hergestellt. Nähere Details sind dazu nicht bekannt.
Der Verein hat Wero als Zahlungsmittel gekündigt
Der Verein reagierte bereits und kündigte Wero endgültig als Zahlungsmittel. Spenden nimmt der Verein fortan wieder als normale Überweisung an.
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