Abo
  • IT-Karriere:

Payment Blocking: Bundesländer verbieten über 100 Glücksspielseiten

In aller Stille haben die zuständigen Bundesländer über 100 Poker- und Casino-Seiten im Internet verboten. Nun sollen in Zusammenarbeit mit Banken und Kreditkartenfirmen Überweisungen an die Betreiber blockiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Payment Blocking: Bundesländer verbieten über 100 Glücksspielseiten
(Bild: Reuters/Katoly Arvai)

Die deutschen Bundesländer haben in den vergangenen Jahren über 100 ausländische Poker- und Casino-Angebote im Internet untersagt. Weitere 28 Verbotsverfahren laufen, wie eine Umfrage der Süddeutschen Zeitung und des Norddeutschen Rundfunks (NDR) bei allen Bundesländern ergab. Die Länder regeln in Deutschland das Glücksspiel und wollen auch den Zahlungsverkehr zu den ausländischen Anbietern blockieren.

Stellenmarkt
  1. LexCom Informationssysteme GmbH, München
  2. Trianel GmbH, Aachen

Es gehe um den Schutz vor "schnellen, suchtfördernden Spielformen", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Ein "effektives Vorgehen" sei durch ein Unterbinden der "Zahlungsströme" möglich. Zuständig für die geplante Blockade der Überweisungen von Spieleinsätzen ins Ausland ist Niedersachsen. Die Verbote sollen mit Hilfe der Banken und Kreditkartenunternehmen durchgesetzt werden. Das niedersächsische Innenministerium habe Experten angestellt, um diese juristisch umstrittene und technisch schwer umsetzbare Blockade durchzusetzen.

Das Innenministerium erklärt betroffenen Firmen, Klagen gegen ein Verbot hätten "keine aufschiebende Wirkung". Wer dennoch weiter Spieleinsätze aus Deutschland annehme, mache sich strafbar. Für Mitglieder einer Bande drohe eine Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis.

Fast sieben Millionen Verbraucher nutzen Online-Glücksspieldienste in der EU, der Weltmarktanteil der EU für Online-Glücksspiele beläuft sich nach Angaben der Europäischen Union auf 45 Prozent.

Länder und Gebiete wie Malta und Gibraltar hätten Hunderten von Online-Anbietern Lizenzen verliehen, die ihre Dienste ohne die erforderliche nationale Konzession anböten und nationale Verbote ignorierten. In vielen Mitgliedstaaten machten diese illegalen Angebote einen Großteil des Onlineglücksspiel-Marktes aus.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 80,90€ + Versand
  2. 289€
  3. 469€
  4. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung

GodsBoss 24. Sep 2014

Inwiefern sollte ich diesen Anschein erwecken? Siehe meinen anderen Beitrag. Das...

__destruct() 24. Sep 2014

Man kombinierte und und fasse sich an den Kopf. Das mit seinen Zahlungsströmen kann sich...

wombat_2 24. Sep 2014

HAHAHAHAHA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! XD Made My Day!!!! xD


Folgen Sie uns
       


Cowboy Pedelec ausprobiert

Sportlich und minimalistisch - das Cowboy Pedelec ist jetzt auch in Deutschland verfügbar.

Cowboy Pedelec ausprobiert Video aufrufen
Minecraft Dungeons angespielt: Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe
Minecraft Dungeons angespielt
Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe

E3 2019 Von der Steuerung bis zu den Schatzkisten: Minecraft Dungeons hat uns beim Anspielen bis auf die Klötzchengrafik verblüffend stark an Diablo erinnert - und könnte gerade deshalb teuflisch spaßig werden!

  1. Augmented Reality Minecraft Earth erlaubt Klötzchenbauen in aller Welt
  2. Microsoft Augmented-Reality-Minecraft kommt zum zehnten Jubiläum
  3. Jubiläum ohne Notch Microsoft feiert Minecraft ohne Markus Persson

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    •  /