Pay-TV: Sky Q kommt auf Apple TV und Samsungs Smart-TVs

Der Pay-TV-Sender Sky überarbeitet sein Pay-TV-Angebot. Mit Sky Q können die Inhalte auf mehreren Geräten angeschaut werden. So wird es eine Sky-Q-App für Apple TV und Samsungs Smart-TVs geben - das ist aber nicht immer kostenlos.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Oberfläche von Sky Q auf einem Apple TV
Neue Oberfläche von Sky Q auf einem Apple TV (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Sky-Abonnenten benötigen keinen zweiten Receiver und keine zweite Sky-Card mehr, wenn sie den Dienst auf einem weiteren Gerät nutzen wollen. Diese Beschränkung entfällt mit dem neuen Angebot Sky Q. Dafür wird es eine App für Apple TV ab der vierten Generation und Samsungs Smart-TVs mit Tizen geben, so dass die meisten Funktionen von Sky Q auch auf diesen Geräten zur Verfügung stehen. Die Sky-Q-App für Samsung-Fernseher soll in den kommenden Wochen erscheinen, die Apple-TV-App ist bereits verfügbar. Diese Mehrgerätenutzung bietet Sky allerdings nicht allen Bestandskunden kostenlos an, hier können Zusatzkosten von 10 Euro im Monat entstehen.

Stellenmarkt
  1. Junior IT Business Consultant (w/m/d)
    Banijay Germany GmbH, Köln-Mülheim
  2. Referent (m/w/d) Akademische Weiterbildung Schwerpunkt Studiengang-Management
    Technische Hochschule Ingolstadt, Ingolstadt
Detailsuche

Golem.de fragte, ob eine Sky-Q-App für Amazons Fire-TV-Geräte geplant sei, aber das ist nach Auskunft des Anbieters nicht geplant. Nach wie vor meidet Sky die Fire-TV-Plattform, für die es ansonsten Apps aller in Deutschland wichtigen Fernseh- und Streaming-Anbieter gibt. Es bleibt unklar, warum zum Start ein vergleichsweise wenig verbreitetes Gerät wie das Apple TV unterstützt wird und die populären Amazon-Geräte umgangen werden.

Ein Sky-Receiver ist weiterhin Pflicht

Prinzipiell muss für Sky Q aber weiterhin mindestens ein Sky-Receiver samt Sky-Karte gebucht werden. Ohne weiteren Receiver kann das Programm von Sky Q gegen Aufpeis parallel auf bis zu fünf Geräten geschaut werden. Davon sind zwei mobile Geräte in Form der Sky-Go-App gestattet. Wenn der Sky-Q-Kunde auf einem Gerät eine Sendung anfängt, kann er sie nahtlos auf jedem anderen Sky-Q-Gerät weiterschauen. Mit dem Start von Sky Q hat der Anbieter zwar die Oberflächen von Sky Q, Sky Go und Sky Ticket angepasst und vereinheitlicht, aber für jeden der drei Dienste sind unterschiedliche Apps notwendig.

Sky Go ist weiterhin Bestandteil von Sky Q. Sky Go Extra im Wert von 5 Euro kann nicht mehr einzeln gebucht werden, sondern wird vielen Bestandskunden zusammen mit der Mehrgerätenutzung als Paket angeboten und mit 10 Euro pro Monat berechnet. Damit können Sky-Inhalte für die Offline-Nutzung auf dem Smartphone gespeichert werden. Das neue Sky Ticket startet Mitte Mai und ist für Kunden gedacht, die sich nicht auf einen Einjahresvertrag einlassen wollen. Sky Ticket kann bei Bedarf gebucht werden. Die jeweiligen Tarife haben in der Regel eine Laufzeit von einem Monat, ausgenommen davon ist das Supersport Tagesticket.

Sky Q bekommt Restartfunktion und Autoplay

Golem Akademie
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.06.2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    09./10.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Zu den neuen Möglichkeiten von Sky Q gehört eine Restart-Funktion. Wenn eine Sendung bereits begonnen hat, kann der Zuschauer jederzeit den Neustart auslösen und dann wird die entsprechende Sendung wieder von vorn abgespielt. Der Kunde muss dazu nichts vorher programmieren.

Sky Q umfasst alle linearen Sender sowie On-Demand-Inhalte und die Mediatheken von ARD und ZDF. Beim Anschauen einer Serienstaffel wird mittels Autoplay gleich die nächste Serienfolge gestartet - das Schauen einer Serie wird damit komfortabler. Eine ähnliche Verbesserung hat Sky Go bereits erhalten und Sky Ticket wird diese Funktion demnächst auch bekommen.

"Wir präsentieren das beste Sky aller Zeiten, denn es ist gemacht aus den Wünschen unserer Kunden. Wir machen in diesem Jahr jedes Sky Produkt besser. Mit Sky Q präsentieren wir unseren Kunden in Deutschland und Österreich einfach das beste Fernseherlebnis aller Zeiten. Neue Partnerschaften wie mit Netflix, ARD und ZDF machen Sky für unsere Kunden noch wertvoller. Und heute fällt der Startschuss für viele weitere Innovationen in den kommenden Wochen und Monaten", sagt Carsten Schmidt, CEO von Sky Deutschland, zum Start von Sky Q.

In den kommenden Wochen erhalten alle Sky+-Pro-Kunden für ihre Receiver ein Update auf Sky Q. Bei allen Neukunden gibt es Sky Q ab sofort.

Mehrere Sky-Pakete zur Auswahl

Das neue Sky Q gibt es in verschiedenen Paketen. Sky Entertainment Paket kostet künftig 24,99 Euro im Monat. Ergänzend dazu gibt es die Fußball Bundesliga für 20 Euro im Monat, Sky Cinema für 15 Euro monatlich und Sky Sport für einen Monatspreis von 10 Euro. Wer nur Sky Cinema bucht, zahlt dafür 34,99 Euro im Monat und die Bundesliga allein kostet 39,99 Euro. Alle Inhalte können für 10 Euro um HD- und UHD-Inhalte erweitert werden. Alle Paket gibt es nur als Jahresabo.

UHD-Inhalte stehen derzeit nicht auf Apple-TV-Geräten zur Verfügung, ergänzt Sky und verweist auf minimale Unterschiede zwischen dem Receiver und dem Apple TV mit Sky-Q-App. Zudem fehlen auf der Sky-Q-App auf dem Apple TV die Sender von RTL und Sat.1 sowie die Aufnahmefunktion.

Weitere Funktionen für Sky Q angekündigt

Im Sommer 2018 sollen Sky-Q-Kunden auch eine Sprachsteuerung erhalten. Diese Funktion bleibt aber erst einmal den Receivern vorbehalten. Auf einem Apple TV wird es die Funktion nicht geben, sagte Sky Golem.de auf Nachfrage. Technisch wäre das Apple TV dazu in der Lage, die Fernbedienung hat für diesen Zweck ein Mikrofon eingebaut.

Irgendwann in diesem Jahr soll dann auch Netflix von Sky Q aus abrufbar sein. Wie das am Ende bezüglich der Bezahlung und der Nutzung sein wird, ist noch unklar. Sky verspricht lediglich, dass es für den Kunden direkt über die Sky-Q-Oberfläche möglich sein soll, auf Netflix-Inhalte zugreifen zu können.

Nachtrag vom 4. Mai 2018, 22:35 Uhr

Die Mehrgerätenutzung auf einem Apple TV oder einem Tizen-Fernseher von Samsung sowie die Downloadfunktion bei Sky Go sind für Bestandskunden nicht immer ein fester Bestandteil von Sky Q. Wir haben den Meldungstext entsprechend erweitert. Alle weiteren Details dazu finden sich in einem gesonderten Bericht, der die Bedingungen für Sky-Q-Bestandskunden beschreibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Daepilin 04. Mai 2018

Du solltest kündigen und dir ein besseres angebot machen lassen... wer bei sky vollpreis...

David64Bit 02. Mai 2018

Gibt es. Bzw. keine 80, sondern 60. Liegt aber auch daran, dass wir eig. nichts anderes...

RockDed 02. Mai 2018

Also ich finde Sky Q App nicht im AppStore. Scheint noch nicht freigeschaltet zu sein.

genussge 02. Mai 2018

Steht auch im Artikel: "In den kommenden Wochen erhalten alle Sky+-Pro-Kunden für ihre...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
LG HU915QE
Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung

LG hat einen Kurzdistanzprojektor mit Lasertechnik vorgestellt. Der HU915QE erzeugt ein riesiges Bild und steht dabei fast an der Wand.

LG HU915QE: Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung
Artikel
  1. Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
    Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
    Was Fahrgäste wissen müssen

    Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

  2. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle
    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
    Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle

    Ursprünglich hat die Sozialdemokratin die geplante EU-Überwachung des Internets befürwortet. Nun sagt sie etwas anderes zur Chatkontrolle.

  3. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /