Abo
  • IT-Karriere:

Paul Otellini: Wie Intel das iPhone verpasst hat

"Ich hätte auf mein Gefühl vertrauen sollen." Das sagt der Ex-Intel-Chef über die gescheiterten Verhandlungen für einen SoC von Intel im ersten iPhone vor dem Start im Jahr 2007.

Artikel veröffentlicht am ,
Innenleben des iPhone 5
Innenleben des iPhone 5 (Bild: iFixit/Reuters)

Der frühere Intel-Chef Paul Otellini hat sich in einem Interview zu der verpassten Chance bei Apples iPhone geäußert. Otellini sagte der Zeitschrift The Atlantic: "Wir haben den Auftrag nicht bekommen oder abgelehnt, je nachdem, wie Sie es sehen wollen. Und die Welt wäre eine ganz andere, wenn wir es getan hätten."

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Oldenburg
  2. BavariaDirekt, München

Um die gescheiterten Verhandlungen um den SoC zu bewerten, müsse man wissen, dass Intel mit Apple verhandelt habe, bevor Apples erstes Smartphone im Jahr 2007 vorgestellt wurde, sagte Otellini. "Und niemand wusste, was das iPhone bewirken würde. Am Ende ging es um einen Chip, an dem sie interessiert waren, für den sie einen bestimmten Preis zahlen wollten, und nicht einen Cent mehr und dieser Preis lag unter unseren prognostizierten Kosten." Er habe die Chance nicht erkannt. "Es war keine Sache, die sich durch ein hohes Volumen hätte ausgleichen lassen. Und im Nachhinein waren die prognostizierten Kosten falsch und das Volumen war 100-mal mehr als das, was wir erwartet hatten."

Er sagte dem Atlantic-Reporter Alexis C. Madrigal mit Bedauern in der Stimme: "Ich hätte auf mein Gefühl vertrauen sollen. Mein Bauchgefühl riet mir, Ja zu sagen." Otellini ging vorzeitig in den Ruhestand.

Am 16. Mai 2013 war der erste offizielle Arbeitstag des neuen Intel-Chefs Brian Krzanich. Er sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre zu Intels Position auf dem Markt für mobile Prozessoren: "Wir wissen, dass wir in dem Bereich etwas langsam waren." Der Manager arbeitet bereits seit über 30 Jahren für Intel und begann als Bachelor der Chemie seine Tätigkeit in der Halbleiterfertigung des Chipherstellers.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. 29,99€
  3. (-25%) 44,99€
  4. 21,99€

M.P. 21. Mai 2013

Hmm, Bei uns laufen noch einige Server-Anwendungen auf Open VMS. Ist aber so ziemlich...

steffenbpunkt 21. Mai 2013

At the end of the day, there was a chip that they were interested in that they wanted to...

der_Volker 20. Mai 2013

Dann musst du aber auch berücksichtigen, dass die ja auf dem Werksgelände leben. Die...

Anonymer Nutzer 20. Mai 2013

Intel muss den heiligen Gral hüten. Wenn ein asiatischer Konzern das könnte was Intel...

Casandro 18. Mai 2013

Der Vorteil von x86 liegt nicht in den Prozessoren... er liegt in dem drum rum. x86...


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


    Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
    Harmony OS
    Die große Luftnummer von Huawei

    Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
    Ein IMHO von Sebastian Grüner


        •  /