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Paul Otellini: Erstes Intel-Smartphone in wenigen Tagen

Der Intel-Chef hat den Start des ersten Medfield- Smartphones für diese Woche angekündigt. Windows-8-Tablets von Lenovo und Acer sollen laut Branchenkreisen bis Ende 2012 für unter 300 US-Dollar folgen.
/ Achim Sawall
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Xolo X900 (Bild: Intel)
Xolo X900 Bild: Intel

Intels erstes Smartphone soll im Laufe dieser Woche erscheinen. Das sagte Intel-Chef Paul Otellini in einer Telefonkonferenz mit Analysten nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse des Prozessorherstellers . Der "Produktstart des ersten Smartphones, das auf einer Intel-Architektur basiert" , sei "im Laufe dieser Woche" geplant, so Otellini.

Intel-Smartphone mit Atom Z2460 – Hands on (CES)
Intel-Smartphone mit Atom Z2460 – Hands on (CES) (01:30)

Laut Informationen des Onlinemagazins The Verge könnte das Medfield-Smartphone Xolo X900(öffnet im neuen Fenster) von Lava gemeint sein, das am 19. April 2012 in Indien auf den Markt kommen soll. Es soll im Standbymodus 14 Tage lang mit einer Akkuladung auskommen. Im Videodauergebrauch soll der Akku sechs Stunden durchhalten.

"Das erste Quartal war ein solider Start in ein weiteres Wachstumsjahr für Intel" , sagte Otellini. "Im zweiten Quartal werden wir die ersten Intel-basierten Smartphones auf dem Markt sehen, die Auslieferung von Produkten auf Basis von 22-nm-Tri-Gate-Technologie in hohen Stückzahlen und unsere bislang besten Serverprodukte. Das wird die Grundlage für ein Wachstum im Jahr 2012 und darüber hinaus bieten."

Intel und Microsoft arbeiten eng bei der Entwicklung von Windows-8-Tablets zusammen und haben das Ziel, Apples Marktanteil bis Mitte 2013 auf unter 50 Prozent zu drücken. Das berichtet die taiwanische IT-Zeitung Digitimes unter Berufung auf Auftragshersteller. Microsoft werde Windows 8 für x86-Plattformen im September 2012 und Windows RT für ARM-Architekturen danach vorstellen.

Gegenwärtig seien bis Ende 2012 laut Digitimes 32 Windows-8-Tablets von den Herstellern Hewlett-Packard, Dell, Lenovo, Acer, Asus und Toshiba in Vorbereitung. Lenovo und Acer würden die Tablets zu Preisen von 300 US-Dollar bis 1.000 US-Dollar verkaufen. Einsteigermodelle sollen sogar unter 300 US-Dollar ausgepreist sein.


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