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Zuckerberg vs Ceglia: Facebook legt im Gründungsstreit E-Mails offen

Facebook hat E-Mails und Dokumente von Forensikern untersuchen lassen, mit denen Paul Ceglia auf 50 Prozent der Anteile an Facebook klagt, die Zuckerberg gehören. Das Ergebnis laut Facebook: "Alles Betrug und Lügen".

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Bild: Norbert von der Groeben/Reuters)

Facebook hat im Streit mit Paul Ceglia E-Mails und Ergebnisse einer forensischen Untersuchung vorgelegt. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Die Ansprüche von Ceglia, der 50 Prozent der Aktien des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg will, basierten auf "Betrug und Lügen", so der Betreiber des weltgrößten sozialen Netzwerks. Ceglia brauche Geld und versuche deshalb eines der wertvollsten und am schnellsten wachsenden Unternehmen der USA zu verklagen.

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Ceglia hatte 2010 erstmals gegen Facebook geklagt. 84 Prozent des Unternehmens gehörten ihm, hatte Ceglia erklärt. Er begründete seinen Anspruch mit einem Vertrag, den er 2003 mit Zuckerberg geschlossen habe. Danach hatte er für 1.000 US-Dollar die Hälfte an Zuckerbergs damaligem Projekt erworben. Zudem sei eine Konventionalstrafe vereinbart worden für den Fall, dass die Website verspätet online gehen würde. Da dies der Fall war, stünden ihm weitere 34 Prozent zu, behauptete Ceglia.

Später änderte er seinen Anspruch auf den 50-Prozent-Anteil, den er für 1.000 US-Dollar erworben habe. In der Klageschrift zitierte Ceglia aus der E-Mail-Kommunikation mit Zuckerberg aus den Jahren 2003 und 2004. Diese soll belegen, dass beide gemeinsam an dem Projekt Facebook gearbeitet hätten und dass Ceglia Geld in das Projekt investiert habe.

Facebook habe monatelang die E-Mail-Korrespondenz aus Zuckerbergs College-Tagen analysieren lassen und forderte, die Klage Ceglias abzuweisen. Der Anwalt Sandford Dumain von der Kanzlei Milberg erklärte, dass sein Mandant Ceglia seinen Verhandlungstag vor Gericht verdient habe, wo über den Streit entschieden würde.

Facebooks habe die Datenrettungsfirma Kroll und die Forensiker Stroz Friedberg mit der Untersuchung der 200 Zuckerberg-E-Mails von den Harvard-Servern beauftragt. Das Ergebnis: Der Vertrag sei gefälscht und die E-Mails manipuliert.

Zuckerberg und Ceglia lernten sich 2003 über den Kleinanzeigendienst Craigslist kennen. Zuckerberg, damals neu an der Harvard University, antwortete auf Ceglia, der per Anzeige einen Entwickler für die Website Streetfax.com suchte. Im April 2003 kam es zu dem Vertragsschluss zwischen den beiden, der Grundlage des Rechtsstreits ist.

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Charles Marlow 28. Mär 2012

Besser kann man Facebook und das Geschäftsprinzip dahinter gar nicht auf den Punkt...

AlexRommel 28. Mär 2012

"Der Zuckerberg hat doch genug Kohle und könnte ihn einfach auszahlen ohne den "Verlust...

Anonymer Nutzer 27. Mär 2012

k.w.T.


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