Pathfinder Wrath of the Righteous: D20-Charismawurf für Hardcore-Fans

Wrath of the Righteous ist wie der Vorgänger enorm komplex. Die vielen Funktionen werden Fans des D&D-RPGs freuen und Anfänger abschrecken.

Ein Test von veröffentlicht am
In Wrath of the Righteous können wir wieder diverse skurrile Charaktere erstellen.
In Wrath of the Righteous können wir wieder diverse skurrile Charaktere erstellen. (Bild: Owlcat Games)

Das russische Entwicklerstudio Owlcat Games hat mit dem Rollenspiel Pathfinder: Kingmaker einen echten Kaninchenbau geöffnet und ein enorm komplexes und umfangreiches Dungeons-and-Dragons-Szenario geschaffen - einschließlich Würfelsystem und Regelset der Tabletop-Vorlage Pathfinder, einem D&D-Ableger.

Inhalt:
  1. Pathfinder Wrath of the Righteous: D20-Charismawurf für Hardcore-Fans
  2. Schlachten wie in Heroes of Might and Magic
  3. Pathfinder: Wrath of The Righteous - Fazit

Mehrere Dutzend Völker wie Orcs, Tieflinge, Zwerge, Elfen und Co. und ein sehr tiefgreifendes Attributs- und Skillsystem ließen selbst hartgesottene RPG-Fans schon bei der Charaktererstellung die Köpfe rauchen. Mit Fantasie, Vorstellungskraft und viel Lesewillen konnten sie dafür mit ihren Lieblingsavataren in eine tolle Fantasywelt eintauchen.

So viel kann gesagt werden: Auch der darauf aufbauende direkte Nachfolger Pathfinder: Wrath of the Righteous wird die Gaming-Community spalten: Entweder wir tauchen voll Euphorie und Freude in die komplexe Welt von Pathfinder ein und schmieden unseren Pfad als guter oder böser Held; oder wir sind vom Würfelsystem, teils ziemlich ähnlich anmutenden Klassen und der schieren Menge an Effekten, Monstern und Lesestoff schnell genervt.

Das beginnt bereits beim Erstellen unseres Alter-Ego. Allein hier verbringen wir knapp zwei Stunden damit, Fähigkeiten, Attribute, Klassen, Völker und mehr durchzulesen - fast als würden wir in einer neuen Partie Dungeons and Dragons unseren Charakterbogen händisch ausfüllen. Selbst der geschichtliche Hintergrund unserer Figur spielt eine Rolle. Das ist für uns als Einsteiger in die Serie erst einmal eine Denkaufgabe.

Freie Wahl bei der Charaktererstellung

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Veteranen werden sich aber schnell zurechtfinden, da sich am Editor wenig verändert hat. Attribute, Fähigkeiten und Effekte sind mit meist hilfreichen Tooltipps und Hinweisen versehen. Auch gibt uns das Spiel positive und negative Vorschläge basierend auf unserer gewählten Klasse. Uns hält aber nichts davon ab, einen Halbling in Plattenrüstung mit viel Charisma oder einen Orcbarden mit wenig Grips im Kopf zu erstellen.

Je nach Schwierigkeitsgrad können Kämpfe gegen die vielen verschiedenen Gegnertypen im Spiel dann noch härter werden. Schon in den niedrigeren Einstellungen machen uns zu Beginn des Spiels bereits Elementarwesen oder fiese Kultisten und Nekromanten schneller den Garaus, als wir "Leeroy Jenkins!" rufen können.

  • Dialoge sind größtenteils viel Text und wenig Vertonung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf Abenteuern sammeln wir viele Dinge. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können unseren Charakter mit Charakterzügen definieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf diversen Stufen erhalten wir Fähigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Fähigkeiten werden in Tooltips erklärt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt viel zu tun. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Strategiekarte laufen wir zu diversen Punkten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf Nebenquests müssen wir etwa den Verräter einer Diebesbande finden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Spinnen und Fliegen sind nicht die fiesesten Ungetüme. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Spiel zeigt an, welche Gegner wir angreifen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es kann auch der rundenbasierte Modus aktiviert werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dann dauern die Kämpfe wesentlich länger. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Lichtstimmung ist toll. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Selbst der Schwierigkeitsgrad kann individuell angepasst werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können auch aus vorgefertigten Charakteren wählen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei der Erstellung können wir auch eigene Bilder verwenden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt unzählige Klassen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladebildschirme sehen wir öfter. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dämonen wie diese sind besonders fiese Kontrahenten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aber auch Kultisten können gefährlich werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Von Zeit zu Zeit müssen wir rasten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dann erzählen Charaktere auch gerne viel. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Dämonen wie diese sind besonders fiese Kontrahenten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Die Schwierigkeit lässt sich im Verlauf unseres Abenteuers jederzeit individuell anpassen. Wie bei Pathfinder üblich, gibt es immens viele Anpassungsmöglichkeiten. Wie viel Schaden soll unsere Gruppe nehmen können? Sind Tode im Kampf permanent? All das lässt sich jederzeit einstellen.

Rundenbasiert und in Echtzeit

Auch wenn wir auf moderaten und niedrigen Schwierigkeitsgraden spielen, ist die Lernkurve für Neulinge doch recht steil. Das liegt auch daran, dass wir nicht nur einen Helden, sondern sechs Figuren in unserer Gruppe steuern. Wie aus dem Vorgänger bekannt, können wir Kämpfe dabei in Echtzeit oder rundenbasiert ablaufen lassen. Außerdem lässt sich mittlerweile die Kamera frei drehen.

  • Dialoge sind größtenteils viel Text und wenig Vertonung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf Abenteuern sammeln wir viele Dinge. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können unseren Charakter mit Charakterzügen definieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf diversen Stufen erhalten wir Fähigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Fähigkeiten werden in Tooltips erklärt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt viel zu tun. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Strategiekarte laufen wir zu diversen Punkten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf Nebenquests müssen wir etwa den Verräter einer Diebesbande finden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Spinnen und Fliegen sind nicht die fiesesten Ungetüme. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Spiel zeigt an, welche Gegner wir angreifen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es kann auch der rundenbasierte Modus aktiviert werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dann dauern die Kämpfe wesentlich länger. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Lichtstimmung ist toll. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Selbst der Schwierigkeitsgrad kann individuell angepasst werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können auch aus vorgefertigten Charakteren wählen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei der Erstellung können wir auch eigene Bilder verwenden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt unzählige Klassen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladebildschirme sehen wir öfter. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dämonen wie diese sind besonders fiese Kontrahenten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aber auch Kultisten können gefährlich werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Von Zeit zu Zeit müssen wir rasten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dann erzählen Charaktere auch gerne viel. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Selbst der Schwierigkeitsgrad kann individuell angepasst werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

So lange es geht, würden wir Echtzeitkämpfe empfehlen, die sich, wie in anderen, an Baldurs Gate erinnernden Rollenspielen, auch pausieren lassen. Kenner des Genres werden sich nicht nur an den Vorgänger erinnert fühlen. Das Ausrollen von Schadenswerten, Rüstungsrettungswürfen, Ausweichwürfen und mehr wurde in einfacherer Version etwa auch beim Rollenspielklassiker Star Wars: Knights of the Old Republic genutzt, in Neverwinter Nights und anderen RPGs verwendet.

Der rundenbasierte Modus ist unserer Meinung nach eher unübersichtlich, wenn wir etwa den Vergleich zu Titeln wie Divinity: Original Sin 2 ziehen. Die Steuerung unserer Figuren scheint dort etwas ungenau zu sein und die schiere Masse an Gegnern macht die meisten rundenbasierten Kämpfe langwierig und zeitraubend.

Paizo Publishing PAI06020 Pathfinder Wrath of The Righteous Basis-Set Abenteuer-Kartenspiel

Monster in Hülle und Fülle

Die Kämpfe in Wrath of the Righteous fühlen sich zumindest toll an. Zaubersprüche fliegen umher, Pfeile zischen durch die Luft und Monster grunzen, während sie von unserem Krieger in der ersten Reihe mit der Zweihandaxt bearbeitet werden. Sounddesign und vor allem der fantastische Soundtrack passen zumeist gut ins Setting und verleihen dem Abenteuer eine tolle Atmosphäre.

  • Dialoge sind größtenteils viel Text und wenig Vertonung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf Abenteuern sammeln wir viele Dinge. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können unseren Charakter mit Charakterzügen definieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf diversen Stufen erhalten wir Fähigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Fähigkeiten werden in Tooltips erklärt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt viel zu tun. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Strategiekarte laufen wir zu diversen Punkten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf Nebenquests müssen wir etwa den Verräter einer Diebesbande finden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Spinnen und Fliegen sind nicht die fiesesten Ungetüme. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Spiel zeigt an, welche Gegner wir angreifen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es kann auch der rundenbasierte Modus aktiviert werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dann dauern die Kämpfe wesentlich länger. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Lichtstimmung ist toll. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Selbst der Schwierigkeitsgrad kann individuell angepasst werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können auch aus vorgefertigten Charakteren wählen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei der Erstellung können wir auch eigene Bilder verwenden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt unzählige Klassen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ladebildschirme sehen wir öfter. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dämonen wie diese sind besonders fiese Kontrahenten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aber auch Kultisten können gefährlich werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Von Zeit zu Zeit müssen wir rasten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dann erzählen Charaktere auch gerne viel. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Auf Abenteuern sammeln wir viele Dinge. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Die relativ vielfältigen Monster, Dämonen und Humanoide, die uns dabei begegnen, sind zahlreich und kreativ gestaltet: Von der riesigen Giftfliege über sabbernde Ghule bis hin zu insektenartigen Dämonen ist fast alles dabei, was der D&D-Fan sich wünscht.

Auch grafisch kann Wrath of the Righteous in den meisten Facetten überzeugen, während die Sprachausgabe der vielen Figuren im Spiel und die elend vielen Ladebildschirme zu den größten Kritikpunkten gehören.

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Schlachten wie in Heroes of Might and Magic 
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Jesterfox 03. Sep 2021 / Themenstart

Ich konnt mich gestern dann doch nicht zurückhalten und habs gekauft... und auch gleich...

Avarion 02. Sep 2021 / Themenstart

Nein, die beiden Elemente hatten nichts miteinander zu tun. Ist auch Teil meiner Kritik...

Randalmaker 02. Sep 2021 / Themenstart

Danke für die Info! Okay, das klingt etwas übersichtlicher als in Teil 1. Ich werds mir...

AvailableLight 02. Sep 2021 / Themenstart

Danke für den Artikel! Ich habe mich beim Vorgänger königlich amüsiert und mich bei...

Kommentieren



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