Pathfinder 2 angespielt: Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon

Das erste Pathfinder war mehr als ein Achtungserfolg. Mit dem Nachfolger möchte das Entwicklerstudio Owlcat Games nun richtig durchstarten. Golem.de konnte eine frühe Version des Rollenspiels bereits ausprobieren.

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Pathfinder: Wrath of the Righteous
Pathfinder: Wrath of the Righteous (Bild: Owlcat Games)

Es ist nicht immer ganz einfach, ohne lange Einarbeitung mit einer frühen Version eines Computerspiels klarzukommen. Bei Pathfinder: Wrath of the Righteous hatten wir aber keine Probleme - was schlicht und einfach daran liegt, dass uns diese Art von Rollenspiel aus der Vogelperspektive seit Baldur's Gate inklusive der Pause per Leertaste in Fleisch und Blut übergegangen ist.

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In der Vorabversion steuern wir einen Heldentrupp durch ziemlich große Burganlagen. Das Besondere: Die Gemäuer werden gerade von verbündeten Truppen belagert und gestürmt. Wir sind als Vorhut schon mal in der Burg unterwegs und liefern uns immer wieder größere Schlachten vor gewaltigen Holztoren, die wir dann für unsere Armee öffnen.

Etwas später stürmen wir nacheinander zwei Türme, auf denen jeweils ein riesiger Dämon eine Verteidigungsmaschine bewacht. Nachdem die Monster niedergerungen sind, zerstören wir die Maschinen und stehen dann in einem Endkampf - über den wir aber nichts weiter verraten. Uns hat das Spaß gemacht, weil das bewährte Spielprinzip aus Titeln wie Baldur's Gate mit sehr viel Interaktion und gelungenen Überraschungen verbunden wurde.

Derzeit läuft auf Kickstarter eine Kampagne für Pathfinder: Wrath of the Righteous. Der Mindestbetrag von 272.000 Euro wurde nach ein paar Stunden erreicht - die Finanzierung ist also gesichert. Laut dem russischen Entwicklerstudio Owlcat Games soll der zweite Teil viele Detailverbesserungen bieten, außerdem soll die Kampagne mit dem Aufbau eines Königreichs etwas mehr strategische Planung erfordern.

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Die Handlung dreht sich darum, dass der Spieler die Dämonen angreifen soll, die ihn im ersten Serienteil attackiert haben. Dazu tritt man mit einer von sechs Klassen an. Im Angebot sind der wohlwollende Engel, ein rasender Dämon, ein mächtiger Lich, der gerissene Trickster, der gesetzestreue Aeon sowie der rebellische Azata - also nicht nur einfache Ritter, Schurken und Zauberer.

Trotzdem soll das Ganze auch mit dem Trickster kein Spaziergang sein - jedenfalls sollen Spieler zwischen sieben Schwierigkeitsgraden wählen können. Laut den Entwicklern folgt der zweithärteste dem Regelbuch, was die Sache auch für Experten der Welt von Pathfinder mehr als herausfordernd genug machen sollte.

Pathfinder: Wrath of the Righteous soll Mitte 2021 für Windows-PC erscheinen. Ob es auch für andere Plattformen veröffentlicht wird, ist derzeit nicht bekannt.

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