Abo
  • Services:
Anzeige
A7-Chip eines iPhone 5S
A7-Chip eines iPhone 5S (Bild: iFixit)

Patentverletzung: Apple verliert Klage gegen US-Universität

A7-Chip eines iPhone 5S
A7-Chip eines iPhone 5S (Bild: iFixit)

Die iPhone- und iPad-Chips der letzten Jahre verletzten ein Patent der University of Wisconsin, das hat ein US-Gericht entschieden. Die Schadenersatzsumme wäre für Apple allerdings eine Kleinigkeit.

Apple muss der University of Wisconsin eine Schadenersatzsumme wegen Patentverletzung zahlen, das hat ein Geschworenengericht im US-Bundesstaat Wisconsin entschieden (PDF). Die Wisconsin Alumni Research Foundation (WARF), welche die University of Wisconsin in Fragen geistigen Eigentums vertritt, hatte Apple im vergangenen Jahr verklagt: Das US-Patent Nummer 781752, das einen "table based data speculation circuit" beschreibt, sei vom Unternehmen aus Cupertino durch mehrere Chips verletzt worden.

Anzeige

Konkret handelt es sich dabei um die A7-, A8- und A8X-SoCs. Die stecken im iPhone 5S, im iPhone 6 sowie dessen Plus-Version, im iPad Air, im iPad Air 2, im iPad Mini 2, im iPad Mini 3, im iPad Mini 4, im aktuellen iPod Touch und im neuen Apple TV. Eine zweite Klage betreffend der A9- und A9X-Chip im iPhone 6S sowie dessen Plus-Version sowie dem iPad Pro wurde bereits eingereicht, da diese Modelle auf der gleichen, wenn auch modifizierten Technik basieren. Die Grundlage bildet die ARM-v8-Architektur für 64-Bit-fähige CPU-Kerne.

Das Geschworenengericht wies Apples Versuch, das 1998 eingereichte Patent als ungültig zu erklären, ab und gab der Wisconsin Alumni Research Foundation Recht. Nun muss das Gericht eine Schadenersatzsumme festlegen, die Richter William Conley zufolge bis zu 862 Millionen US-Dollar betragen könnte. Das ist eine Schätzung, basierend auf Verkaufszahlen - sollte Apple wissentlich das Patent verletzt haben, dürfte die Summe drastisch höher liegen.

Für Apple sind das die oft zitierten Peanuts, eine alte amerikanische Redewendung: Im zweiten Quartal 2015 setzte das Unternehmen 49,6 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 10,7 Milliarden US-Dollar um. Die neuen iPhone 6S, 6S Plus und die neuen iPads werden sich jedoch erst in den Ergebnissen des dritten Quartals niederschlagen.

Nachtrag vom 19. Oktober 2015, 1:48 Uhr

Dem Wisconsin State Journal zufolge muss Apple der WARF eine Schadenersatzsumme von mehr als 234 Millionen US-Dollar zahlen.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 20. Okt 2015

Mal sehen ob Smartphones weiterhin ein Geräte ist sind, dass die im 1/2 Jahresturnus...

Anonymer Nutzer 20. Okt 2015

Ist im Grunde gar nicht zu vermeiden. In Universitäten findet ja idR Forschung auf hohem...

trapperjohn 19. Okt 2015

234 Dollar klingt günstig...

Jasmin26 14. Okt 2015

genau so läuft das in der Regel ! wobei es auch andere Anhaltspunkt gibt, den so ein chip...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Online Verlag GmbH Freiburg, Freiburg
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Hagen
  3. IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Braunschweig
  4. ISI Management Consulting GmbH, Düsseldorf


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game of Thrones, Big Bang Theory, The Vampire Diaries, Supernatural)
  2. Februar geschenkt, März + April € 9,99€, Kündigung zu Ende April möglich

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Windows on ARM ist inkompatibel zu 64-Bit-Programmen

  2. Fehler bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Facebook will keine Benachrichtigungen per SMS schicken

  3. Europa-SPD

    Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert

  4. Carbon Copy Cloner

    APFS-Unterstützung wird wegen Datenverlustgefahr beschränkt

  5. Die Woche im Video

    Spezialeffekte und Spoiler

  6. Virtual RAN

    Telekom und Partner bauen Edge-Computing-Testnetz

  7. Basemental

    Mod erweitert Die Sims 4 um Drogen

  8. Verschlüsselung

    TLS 1.3 ist so gut wie fertig

  9. Colt Technology

    Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen

  10. Robotik

    Defekter Robonaut kommt zurück zur Erde



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Toshiba-Notebooks: Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
Toshiba-Notebooks
Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
  1. Router und Switches Kritische Sicherheitslücke in Cisco ASA wird ausgenutzt
  2. Olympia 2018 Mutmaßlicher Crackerangriff bei Eröffnung in Pyeongchang
  3. Schweiz 800.000 Kundendaten von Swisscom kopiert

Falcon-Heavy-Rakete gestartet: "Verrückte Dinge werden wahr"
Falcon-Heavy-Rakete gestartet
"Verrückte Dinge werden wahr"
  1. Falcon Heavy Mit David Bowie ins Sonnensystem
  2. Raumfahrt SpaceX testet die Triebwerke der Falcon Heavy
  3. Zuma Start erfolgreich, Satellit tot

Snapdragon 845 im Hands on: Qualcomms SoC ist 25 Prozent schneller und sparsamer
Snapdragon 845 im Hands on
Qualcomms SoC ist 25 Prozent schneller und sparsamer
  1. Snapdragon X24 Qualcomms 2-GBit/s-LTE-Modem wird in 7 nm gefertigt
  2. 5G-Modem 18 Hersteller bringen Geräte mit Qualcomms Snapdragon X50
  3. Snapdragon-SoCs Qualcomm wechselt von Samsung zu TSMC

  1. Re: Noch in den Kinderschuhen, aber sehr interessant.

    DAGEGEN | 04:38

  2. Re: neuer C64 statt C64 Mini

    gehtjanx | 04:36

  3. Re: flimmern

    gehtjanx | 04:33

  4. Re: Wo ist der Sinn?

    DAGEGEN | 04:19

  5. Re: Kupfer ist besser als eine Antenne

    lyx | 04:10


  1. 19:40

  2. 14:41

  3. 13:45

  4. 13:27

  5. 09:03

  6. 17:10

  7. 16:45

  8. 15:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel