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Patentvereinbarung: Lenovo installiert Microsoft-Apps auf seine Android-Geräte

Nach Samsung, Dell, Sony, LG und Asus gehört jetzt auch Lenovo dazu. Alle Hersteller liefern ihre Android-Geräte mit vorinstallierten Microsoft-Apps aus. Im Gegenzug müssen sie nichts für die Nutzung von Microsofts Patenten zahlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lenovos Android-Geräte bald mit Microsoft-Apps
Lenovos Android-Geräte bald mit Microsoft-Apps (Bild: Philippe Lopez/AFP/Getty Images)

Lenovo und Microsoft haben ein Abkommen geschlossen. Es sieht vor, dass künftige Android-Geräte mit einer Reihe vorinstallierter Microsoft-Apps auf den Markt kommen. Dazu gehören Microsoft Office, die Onedrive-App und Skype. Mit der Office-App können Nutzer ihre Texte und Tabellen bearbeiten und mit der Onedrive-App soll ein bequemer Zugriff auf Daten auf Microsofts Cloud-Speicher möglich sein. Skype wird vor allem für Videotelefonate über das Internet genutzt.

Andere Hersteller paktieren bereits mit Microsoft

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Derzeit ist unklar, ob alle künftigen Android-Geräte von Lenovo mit den vorinstallierten Micorosoft-Apps erscheinen oder ob es nur bestimmte Modelle sein werden. Offen ist auch, ob sich die vorinstallierten Apps deinstallieren lassen, falls der Nutzer sie nicht benötigt. Im Zuge der Vereinbarung wurde auch ein Patentabkommen zwischen den beiden Firmen geschlossen.

Die Vereinbarung zwischen Lenovo und Microsoft folgt einem länger üblichen Muster. Denn auch andere Hersteller von Android-Geräten bringen ihre Geräte mittlerweile mit vorinstallierten Microsoft-Apps heraus. Dazu gehören Samsung, Dell, Sony, LG, Asus und Xiaomi.

Vibe-Smartphones von Lenovo sollen bald kommen

In Deutschland bietet Lenovo bisher nur Smartphones der früheren Motorola-Marke Moto an. Motorola Mobility wurde von Google vor einiger Zeit an Lenovo verkauft. Noch in diesem Sommer will Lenovo erste Vibe-Smartphones auch in Deutschland anbieten. Die Vibe-Modellreihe wird bisher nicht offiziell in Deutschland verkauft und bisher wurden keine Vibe-Smartphones für den hiesigen Markt angeboten.

Es wäre denkbar, dass der Hersteller kommende Woche anlässlich der Ifa erste Vibe-Smartphones für Deutschland vorstellt. Die Vibe-Smartphones werden dann wohl nicht über Mobilfunknetzbetreiber verkauft, sondern nur direkt im Handel angeboten. Sie sollen im Preisrahmen von 100 bis etwa 350 Euro liegen.



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Anonymer Nutzer 25. Aug 2016

Dazu muss das auf einem Mobilgerät benutzbar sein (war es nicht) - und man muss dann ein...

plutoniumsulfat 23. Aug 2016

Die wurden aber bereits geschlossen.

goto10 23. Aug 2016

Und was verstört dich so?

plutoniumsulfat 23. Aug 2016

Tja, vielleicht weil sie sich sicher sind, etwas davon genutzt zu haben?

goto10 23. Aug 2016

Da kann man noch BQ empfehlen, wir haben uns kürzlich eines gekauft. Patente wurden zu...


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