Patentstreit: Apple zahlt wohl bis zu 6 Milliarden US-Dollar an Qualcomm

Die Streitigkeiten zwischen Apple und Qualcomm sind beendet, über die Höhe der vereinbarten Zahlungen herrscht allerdings Schweigen. Ein Analyst geht davon aus, dass Apple fünf bis sechs Milliarden US-Dollar zahlt. Dazu kommen noch bis zu neun US-Dollar Lizenzgebühren pro iPhone.

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Apple hat sich mit Qualcomm geeinigt, zahlt dafür aber viel Geld.
Apple hat sich mit Qualcomm geeinigt, zahlt dafür aber viel Geld. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der UBS-Analyst Timothy Arcuri hat die in der Höhe bisher unbekannten Zahlungen an Qualcomm geschätzt, die Apple zur Beilegung des Patentstreits mit dem Chip-Hersteller gezahlt haben könnte. Arcuri geht von einer Summe zwischen fünf und sechs Milliarden US-Dollar aus, wie Seeking Alpha berichtet.

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Die Zahlung ist Teil der Übereinkunft, die Apple und Qualcomm nach jahrelangem Streit um Patent- und Lizenzverletzungen Mitte April 2019 getroffen haben. Resultat des Friedensschlusses ist, dass Apple wieder Modems für seine iPhones von Qualcomm kaufen wird.

Der neue Vertrag zwischen den beiden Unternehmen beginnt rückwirkend zum 1. April 2019. Er ist auf sechs Jahre ausgelegt, mit der Option, ihn um zwei Jahre zu verlängern. In diesem Zeitraum kauft Apple 5G-Modems bei Qualcomm (Snapdragon X55) und zahlt entsprechende Lizenzgebühren.

Gutes Geschäft mit Lizenzgebühren

Zusätzlich zu der einmaligen Zahlung soll Qualcomm zudem acht bis neun US-Dollar Lizenzgebühren pro verkauftem iPhone erhalten, vermutet Arcuri. Damit würde der Chip-Hersteller alleine durch den normalen Verkauf der Smartphones ein kleines Vermögen machen.

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Apple hatte 2017 gegen Qualcomm geklagt, den bisherigen Exklusivlieferanten des LTE-Modems der iPhones. Hintergrund waren Abschläge auf Lizenzzahlungen, die Qualcomm bewusst zurückgehalten haben soll. In diesem Kontext existiert zudem eine Klage der US-Handelskommission FTC (Federal Communications Commission), weil Qualcomm eine Exklusivvereinbarung mit Apple in den Jahren 2011 bis 2016 erzwungen haben soll.

Die Übereinkunft zwischen Apple und Qualcomm hat für einen dritten Marktteilnehmer unangenehme Konsequenzen: Intel sieht im Bereich der 5G-Modems keine Zukunft mehr und zieht sich entsprechend aus dem Markt zurück.

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/mecki78 24. Apr 2019

Dafür aber mit dem Design und den Funktionen, die danach erst mal alle anderen...

crazypsycho 23. Apr 2019

Wenn ich ein Auto für 9000¤ kaufe und mich weigere zu zahlen und der Verkäufer geht dann...

treysis 23. Apr 2019

Seit sie Atheros übernommen haben, machen die ziemlich viel mit Funk. Bspw. auch GPS...

muhviehstarrr 22. Apr 2019

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