Patentschrift: So könnte Apple druckempfindliche Touchscreens bauen

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete zum Wochenanfang, dass Apple an verbesserten Touchscreens arbeitet, die auch in der Lage sind, den Druck zu erkennen, mit dem ein Anwender die Oberfläche benutzt. Das Prinzip ist von Grafiktablets bekannt, doch das US-Patent 8,581,870(öffnet im neuen Fenster) mit dem Titel "Touch-sensitive button with two levels" beschreibt eine ganz andere Vorgehensweise, mit der eine solche Erkennung möglich wäre.
Die Website Apple Insider(öffnet im neuen Fenster) hatte das Patent gefunden, das beschreibt, wie unterschiedliche Funktionen im Benutzerinterface durch die Druckstärke ausgelöst werden können. Oberflächlich betrachtet beschreibt das Patent einen Druckknopf mit berührungsempfindlicher Oberfläche, doch das Verfahren kann auch auf einen Bildschirm angewendet werden, der mit einem Actuator gekoppelt wird. Je nach Ausgestaltung könnte dieser Knopf zwei oder mehrere Rastpunkte besitzen, die von der Benutzeroberfläche interpretiert werden können. So ließe sich je nach Druckstärke beispielsweise die Lautstärke oder die Helligkeit einstellen.
Ob Apple allerdings jemals druckempfindliche Touchscreens verbauen wird, lässt sich aus der Patentschrift nicht ableiten. Das Patent wurde Apple am 12. November 2013 zugesprochen und schon im Dezember 2011 eingereicht.
Es ist nicht Apples einziges Patent für druckempfindliche Displays. Ende Mai 2013 wurde bereits ein Antrag öffentlich , der ebenfalls das Eindrücken des Displays zum Thema hat. Diese Eingabe soll vom mobilen Gerät ausgewertet werden. Viele, die von Apple eine Armbanduhr erwarten, haben sich schon gefragt, wie das Bedienungskonzept des iPhones auf eine so kleine Oberfläche übernommen werden könnte. Der drückbare Touchscreen könnte eine Lösung bieten.