Abo
  • IT-Karriere:

Patentklage: Qualcomm will iPhone-Importstopp in Deutschland

Aus den USA kommt der Streit zwischen Apple und Qualcomm nach Deutschland: Der Snapdragon-Hersteller will einen Einfuhrstopp für iPhones erreichen, es geht aber dieses Mal nicht um das Modem. Derweil wenden sich Apples Partner gegen Qualcomm.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple soll für Patente nicht zahlen.
Apple soll für Patente nicht zahlen. (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat in Mannheim und München eine Klage gegen Apple eingereicht. Dabei geht es um zwei spezifische Patente, die sich jeweils mit technischen Details beschäftigen, welche die Akkulaufzeit verlängern und für die Videowiedergabe relevant sind. Qualcomm möchte dadurch hierzulande einen Importstopp von Apples aktuellen iPhone 7 (Plus) erreichen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. TenneT TSO GmbH, Bayreuth

Bisher hatten sich Apple und Qualcomm gegenseitig schon in den USA verklagt. Apple hatte Qualcomm im Januar 2017 vorgeworfen, rund eine Milliarde US-Dollar nicht erhalten zu haben, da diese zurückgehalten würden. Zudem soll Qualcomm seine Marktposition ausgenutzt haben, um die Preise nach oben zu treiben. Daher verlangt Apple eine Milliarde US-Dollar zurück, die es zu viel gezahlt haben will. Qualcomm wiederum führt in der Klage an, dass Apple sich nicht an Vereinbarungen halte und diese bewusst falsch auslege.

Auf Klage folgt Gegenklage

Während in den USA nur die iPhone 7 (Plus) betroffen sind, die ein Modem von Intel statt von Qualcomm nutzen, soll in Deutschland keines der Modelle mehr importiert werden. Hierzulande sind jedoch ohnehin nur solche mit Intel-Basebands (XMM 7360) verfügbar, die Qualcomm-Version (Snapdragon X12) wird unter anderem in Nordamerika verkauft. Die Klage vor dem United States International Trade Commission (ITC) umfasst sechs Patente.

Derweil hat sich die Foxconn-Mutter Hon Hai Precision Industry mit Compal und Pegatron sowie Wistron zusammengetan. Diese vier Unternehmen sind sehr große Auftragshersteller von Desktops, Notebooks und Smartphones. Qualcomm hatte sie im Mai 2017 verklagt, nun folgte der Gegenschlag. Auch hier geht es um zurückgehaltene Lizenzkosten, angeblich weil Apple das so will.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 29,99€
  3. 2,99€
  4. (-87%) 1,99€

Salzbretzel 21. Jul 2017

Die Ursprüngliche Idee von Patenten hilft bei Innovation und Technologie! Aber wie beim...

Salzbretzel 21. Jul 2017

Die Strafe kam von Südkorea mit fast einer Milliarde. Jetzt sind aber auch die Kunden am...

nightmar17 21. Jul 2017

Qualcomm musste doch in China eine saftige Strafe zahlen, weil die ihr Monopol ausgenutzt...

nille02 20. Jul 2017

Mediatek war/ist aber was die Software angeht der größte Sauladen.


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B - Test

Der Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuem Pi-Modell trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.

Raspberry Pi 4B - Test Video aufrufen
Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest
  2. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt
  3. ACM City Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

    •  /