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Patentklage: Gamevice will Verkaufsstopp von Nintendo Switch erzwingen

Der Zubehörhersteller Gamevice ist überzeugt: Die abnehmbaren Controller der Nintendo Switch verstoßen gegen ein eigenes Patent. Die Firma fordert Schadensersatz und ein Verkaufsstopp der Hybridkonsole - oder Lizenzzahlungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Um die Joy-Con-Eingabegeräte der Nintendo Switch gibt es einen Patentstreit.
Um die Joy-Con-Eingabegeräte der Nintendo Switch gibt es einen Patentstreit. (Bild: Neilson Barnard/Getty Images for Nintendo of America)

Keiner der üblichen Patenttrolle, sondern ein Zubehörhersteller namens Gamevice könnte für Nintendo in den USA und anderen Märkten zum Problem werden. Das Unternehmen hat Klage gegen Nintendo eingereicht, mit sowohl Schadensersatz als auch ein Verkaufsstopp der Hybridkonsole Switch erreicht werden soll. Letztlich gehe es Gamevice aber darum, seine patentierten Technologien gegen Geld an Nintendo zu lizenzieren, berichten US-Medien wie Engadget.com.

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Konkret geht es um die Joy-Con-Controller - so nennt Nintendo die beiden Eingabegeräte für die Switch. Die wahlweise an das tragbare Display oder an ein Mittelteil anklickbaren Controller erinnern Gamevice an ein eigenes Tablet namens Wikipad, bei dem nach Angaben der Firma ähnliche Controller zum Einsatz kamen.

Das Wikipad kam 2012 in kleiner Auflage auf den Markt, war jedoch kein Verkaufserfolg. Gamevice hat sich seitdem umorientiert und bietet derzeit aufsteckbare Controller für Smartphones und Tablets unter iOS und Android an, die ebenfalls an das Wikipad und die Nintendo Switch erinnern. Bislang äußerten sich weder Gamevice noch Nintendo öffentlich zu der Klage und den Patenten.

Die Aussichten der Klage sind schwierig abzuschätzen. Ein Verkaufsstopp erscheint unwahrscheinlich - bevor es tatsächlich soweit kommt, dürften die beiden Parteien sich außergerichtlich einigen. Die Switch entwickelt sich für Nintendo immer mehr zum Erfolg, seit der Veröffentlichung im März 2017 verkaufte das Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit über 4,7 Millionen Einheiten.

Japanische Medien berichten immer wieder von großer Nachfrage, die bei weitem das Angebot übertreffe, was regelmäßig zu langen Warteschlangen vor Geschäften führe und dazu, dass die wenigen Switch per Verlosung den Käufern zugeteilt würden. Hierzulande ist das Gerät ohne große Schwierigkeiten zum regulären Preis von rund 330 Euro im Handel zu finden.



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Missingno. 16. Aug 2017

Dieser Satz kein Verb, oder? Aber ja, anders sind viele Patente wirklich nicht zu erklären.

mnementh 15. Aug 2017

https://www.golem.de/news/patentstreit-philips-fordert-verkaufsstopp-fuer-nintendo-wii-u...

leMatin 14. Aug 2017

Leute, vergesst die Bildchen und sonstige Beschreibungen in Patenten: Lest die Ansprüche...


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Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
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