• IT-Karriere:
  • Services:

Patente: Qualcomm schließt 1,8- Milliarden-Dollar-Pakt mit Huawei

Trotz des Wirtschaftskriegs der USA gegen Huawei kann Qualcomm seine Patente an den chinesichen Smartphonehersteller lizenzieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomm-Präsident Cristiano Amon spricht auf der CES-2020-Qualcomm-Pressekonferenz
Qualcomm-Präsident Cristiano Amon spricht auf der CES-2020-Qualcomm-Pressekonferenz (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat einen langwierigen Lizenzstreit mit Huawei Technologies beigelegt. Das gab der US-Hersteller von Systems-on-a-Chip (SoCs) am 29. Juli 2020 bekannt. Durch einen "langfristigen Vertrag" mit dem Smartphone-Hersteller Huawei erhalte Qualcomm 1,8 Milliarden US-Dollar zur Deckung zuvor nicht bezahlter Lizenzgebühren.

Stellenmarkt
  1. Horváth & Partners Management Consultants, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Frankfurt
  2. griep Verwaltungs GmbH, Wiesbaden

Der Vergleich sichert Huawei in einer mehrjährigen Vereinbarung die Lizenzierung der patentierten Qualcomm-Technologien, erklärte Qualcomm Chief Executive Steve Mollenkopf. Dadurch werde der Umsatz künftig steigen.

Mit einem am 15. Mai 2019 erlassenen Dekret hatte US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand für die Telekommunikation erklärt. Das US-Handelsministerium untersagte alle Geschäfte, die "ein Risiko für die USA darstellen" und setzte Huawei auf die sogenannte Entity-Liste. Dadurch musste der Verkauf von Qualcomm-Chips an Huawei so gut wie eingestellt werden, dies habe aber laut Informationen des Wall Street Journals keinen Einfluss auf die neue Lizenzvereinbarung. Qualcomm hat kein Interesse an dem Wirtschaftskrieg der USA gegen Huawei und möchte nach Aussagen eines Managers im Gespräch mit Golem.de weiter seine Chips nach China verkaufen.

Der in San Diego ansässige Chiphersteller kündigte den Huawei-Pakt bei der Vorstellung seiner Quartalsergebnisse an. Danach hat sich der Umsatz mit 4,89 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahr fast halbiert. Der Gewinn ging im Jahresvergleich um 60 Prozent auf 845 Millionen US-Dollar zurück. Umsatz und Gewinn übertrafen dennoch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten.

Die Lizenzierungspraktiken von Qualcomm sind in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend umstritten, da einige Hersteller argumentieren, Qualcomm nutze seine Macht als Chiplieferant, um unfaire Patentgebühren zu erheben. Qualcomm wehrt sich gegen ein Kartellverfahren der US Federal Trade Commission (FTC) wegen seiner Lizenzierungspraktiken. Gegen den von der Aufsichtsbehörde gewonnenen Fall wurde Berufung eingelegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt

Golem.de hat den Microsoft Flight Simulator 2020 in einer Vorabfassung angespielt und erste Eindrücke aus den detaillierten Cockpits gesammelt.

Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt Video aufrufen
Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Threat-Actor-Expertin: Militärisch, stoisch, kontrolliert
Threat-Actor-Expertin
Militärisch, stoisch, kontrolliert

Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Emotet Die Schadsoftware Trickbot warnt vor sich selbst
  2. Loveletter Autor des I-love-you-Virus wollte kostenlos surfen
  3. DNS Gehackte Router zeigen Coronavirus-Warnung mit Schadsoftware

    •  /