Abo
  • Services:
Anzeige
Samsung muss weniger Schadenersatz an Apple zahlen.
Samsung muss weniger Schadenersatz an Apple zahlen. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Patente: Gericht verringert Samsungs Schadenersatz an Apple

Samsung muss weniger Schadenersatz an Apple zahlen.
Samsung muss weniger Schadenersatz an Apple zahlen. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Samsung muss deutlich weniger Schadenersatz an Apple zahlen als bisher angenommen. In dem Patentrechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen wurde die Schadenersatzsumme zugunsten von Samsung verringert.

Anzeige

Apple muss sich darauf einstellen, dass der ursprüngliche Milliarden-Schadenersatz von Samsung aus dem Prozess um missbräuchlich verwendete Patente in Kalifornien deutlich niedriger ausfallen wird. Ein Berufungsgericht erkannte das Urteil der Geschworenen von 2012 in einem Punkt nicht an.

Schadenersatz verringert sich wohl um knapp 400 Millionen US-Dollar

Der Betrag von zuletzt 930 Millionen US-Dollar dürfte damit weiter reduziert werden. Es gehe um eine Reduktion von bis zu 382 Millionen US-Dollar, berichtet Bloomberg. Apple wirft Samsung in der bereits vor vier Jahren eingereichten Klage vor, die Technik und das Design von iPhone und iPad kopiert zu haben.

Die Richter am Berufungsgericht entschieden, Apple habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass das sogenannte Trade Dress - das äußere Design des Geräts - schützbar gewesen sei. Im dem Verfahren ging es speziell um das Gesamt-Design des iPhone 3G mit "abgerundeten Ecken, silbernen Kanten, schwarzer Vorderseite und der Anzeige von 16 bunten App-Symbolen".

Zugleich wies das Berufungsgericht die Einwände von Samsung gegen den Rest des Geschworenen-Urteils ab. Damit rückt eine Zahlung von Samsung an Apple näher - derzeit wird mit einer Zahlung von etwa 548 Millionen US-Dollar gerechnet.

Apple hob in einer Reaktion hervor, dass das Berufungsgericht grundsätzlich bestätigt habe, dass Geräte des Konzerns von Samsung kopiert worden seien: "Das ist ein Sieg für Design und diejenigen, die es respektieren." In dem Fall sei es von Anfang an um mehr als Geld gegangen - nämlich um Innovationen und die harte Arbeit an neuen Geräten.

Historie der Patentstreitigkeiten

Die Geschworenen in Kalifornien hatten Apple in dem Verfahren im August 2012 zunächst 1,05 Milliarden US-Dollar Schadenersatz von Samsung zugesprochen. Die Gegenvorwürfe von Samsung, Apple habe technische Patente verletzt, wurden abgeschmettert. Die zuständige Richterin fand jedoch einen Fehler in den Berechnungen. Über fast die Hälfte der Summe musste in einem weiteren Prozess neu entschieden werden.

Der Betrag sank dabei im Herbst 2013 auf 930 Millionen US-Dollar. In dem Verfahren zu einer weiteren Klage in Kalifornien sprachen die Geschworenen Apple noch weitere 120 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu. Es war allerdings erheblich weniger als der Konzern erstreiten wollte.

Inzwischen ist der Patentkrieg zwischen Apple und Samsung weitgehend abgeklungen. Die Klagen außerhalb der Vereinigten Staaten wurden eingestellt, und auch in den USA kamen schon lange keine neuen Klagen hinzu.


eye home zur Startseite
Jasmin26 19. Mai 2015

denken ist nicht jedermanns/frau ding !



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  2. MEMMERT GmbH + Co. KG, Schwabach (Metropolregion Nürnberg)
  3. über Mentis International Human Resources GmbH, Nordbayern
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)
  2. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

  1. Re: Anbindung an Passwortmanager

    Stormking | 23:04

  2. Re: Mal ne dumme Gegenfrage:

    Apollo13 | 22:54

  3. Re: Diese ganzen Online DLCs nerven langsam!

    TC | 22:45

  4. Re: Siri und diktieren

    rabatz | 22:37

  5. Re: Machen wir doch mal die Probe aufs Exempel

    Phantom | 22:31


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel