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Patente: EA gibt Ping-System von Apex Legends frei

Ab sofort hat Electronic Arts ein Patent auf das Ping-System in Apex Legends – die Konkurrenz darf es aber auch verwenden.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Apex Legends (Bild: Electronic Arts)
Artwork von Apex Legends Bild: Electronic Arts

Das US Patent and Trademark Office(öffnet im neuen Fenster) hat Electronic Arts am 24. August 2021 unter der Nummer 11097189 ein Patent auf das Ping-System von Apex Legends erteilt. Per Ping können Spieler auf einfache Art durch Mausklick oder mit dem Controller ohne Sprache miteinander kommunizieren.

Das Ganze klappt so gut, dass es nach dem Start von Apex Legends im Jahr 2019 auch in Konkurrenztiteln wie Call of Duty Warzone und in Fortnite auftauchte.

In diesen Spielen kann es weiterhin genutzt werden: Electronic Arts hat das Ping-System zusammen mit vier weiteren Patenten für die Konkurrenz freigegeben. Alle haben mit Barrierefreiheit zu tun.

Nach eigenen Angaben hofft EA, dadurch "weitere Entwickler zu ermutigen, neue Features zu entwickeln, die Videospiele inklusiver für alle machen" .

Bei drei betroffenen Patenten geht es darum, dass Farben sowie die Helligkeit und der Kontrast in einem Spiel etwa für Spieler mit Seheinschränkungen besser zu erkennen und anzupassen sind.

Apex Legends – Trailer (Gameplay)
Apex Legends – Trailer (Gameplay) (06:05)

Die Systeme kommen bereits in Serien wie Madden NFL und Fifa zum Einsatz. Electronic Arts stellt auch eine offene Lizenz für den Quellcode bereit, um eine industrieweite Kollaboration anzuregen. Die Daten sind über Github(öffnet im neuen Fenster) verfügbar.

EA will weitere Patente freigeben

Beim fünften Patent geht es um eine personalisierte Tontechnologie, die darauf abzielt, allen Spielern mit Höreinschränkungen zu helfen. Die Musik wird für diese Nutzer je nach ihren Gehörpräferenzen modifiziert oder eigens erstellt, und dabei an die jeweilige Einschränkung angepasst.

Electronic Arts will in auch in Zukunft die Patente, die mit Barrierefreiheit zu tun haben, für die Konkurrenz freigeben. Außerdem untersucht das Unternehmen nach eigenen Angaben derzeit weitere, bereits patentierte Technologien, die als offene Lizenzen freigegeben werden könnten.


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