Abo
  • IT-Karriere:

Patente: Apple und Samsung starten in den zweiten Prozess

Die beiden Smartphone-Hersteller Apple und Samsung treffen sich erneut vor Gericht. Die beklagte Produktpalette wurde aktualisiert. Dieses Mal geht es jedoch um Patente und nicht um verletzte Geschmacksmuster.

Artikel veröffentlicht am ,
Richterin Lucy Koh sitzt dem neuen Prozess zwischen Apple und Samsung vor.
Richterin Lucy Koh sitzt dem neuen Prozess zwischen Apple und Samsung vor. (Bild: U.S. District Court)

Apple und Samsung gehen erneut vor Gericht gegeneinander vor. Sie werfen sich vor, Patente des anderen unerlaubt verwendet zu haben. Die Produkte, welche die Patente enthalten sollen, sind unter anderem das iPad 4 und das iPhone 5 von Apple und das Galaxy S3 von Samsung. Erneut sitzt Richterin Lucy Koh dem Prozess vor. Sie hat am 31. März 2014 mit der Auswahl der Geschworenen begonnen. Sämtliche Gespräche im Vorfeld hatten zu keiner Einigung geführt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Großraum Frankfurt
  2. Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH, Berlin

Apple verlangt insgesamt 2 Milliarden US-Dollar Schadensersatz von Samsung. Der US-Hersteller wirft seinem koreanischen Konkurrenten vor, insgesamt fünf seiner Patente unerlaubt genutzt zu haben. Laut Samsungs Gegenklage verwendet Apple zwei seiner Patente, ohne dafür Lizenzgebühren zu zahlen. Samsung will dafür 7 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Zu Beginn des Prozesses musste Samsung bereits eine Niederlage hinnehmen: Apple hatte durchgesetzt, ein internes Schulungsvideo für Samsungs Marketingabteilung über das iPhone als Beweismittel zuzulassen.

Patente auch in Android

Der Ausgang des Prozesses dürfte auch für Google von Bedeutung sein, denn die Patente sind im Betriebssystem Android enthalten. Sollte Samsung den Prozess verlieren, könnte Apple auch andere Hersteller von Android-Smartphones verklagen. Als einer der Zeugen ist auch Andy Rubin geladen, der bis zum 13. März 2013 als Google-Angestellter mit für die Entwicklung Androids verantwortlich war und als Erfinder des mobilen Betriebssystems gilt.

Samsung führt die US-Patente 6,226,449 (Apparatus for recording and reproducing digital image and speech) und 5,579,239 (Remote video transmission system) gegen Apple auf. Apple wiederum wirft dem koreanischen Hersteller vor, seine US-Patente 5,946,647 (System and method for performing an action on a structure in computer-generated data ), 6,847,959 (Universal interface for retrieval of information in a computer system), 7,761,414 (Asynchronous data synchronization amongst devices), 8,046,721 (Unlocking a device by performing gestures on an unlock image, Slide-to-Lock) und 8,074,172 (Method, system, and graphical user interface for providing word recommendations, Autovervollständigung) unerlaubt zu nutzen. Samsung gibt vor, die Patente seien bereits in Nutzung gewesen, bevor Apple seine Patente angemeldet habe.

Im ersten Prozess um Geschmacksmusterverletzungen unterlag Samsung einer Klage Apples. Die ursprünglich zugesprochene Schadensersatzsumme von einer Milliarde US-Dollar wurde inzwischen wegen Formfehlern auf etwa 930 Millionen US-Dollar reduziert. Samsung hat Berufung gegen das Urteil eingelegt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Inno3D Geforce RTX 2070 X2 OC für 399,00€, Zotac Gaming Geforce RTX 2080 AMP Extreme...
  2. 199,90€ (Bestpreis!)
  3. ab 794,99€ und damit günstiger als bei Apple (Release am 20.09.)
  4. ab 1.144,99€ und damit günstiger als bei Apple (Release am 20.09.)

Sharkuu 01. Apr 2014

viel geiler finde ich, apple will 2 milliarden, samsung 7 millionen, das is mal nen...

Sharkuu 01. Apr 2014

die können von mir aus gerne den code patentieren, genau den code, den sie dafür...

frostbitten king 01. Apr 2014

Dachte erst, das is vom Foto her die Sue H. Yoo (wers nicht kennt:) http://media.tumblr...

slead 31. Mär 2014

...ist nur bei den Anwälten von beiden seiten, denn die bekommen ihre kohle eh, und das...


Folgen Sie uns
       


1.000-Meilen-Strecke mit dem E-Tron - Bericht

Innerhalb 24 Stunden durch zehn europäische Länder fahren? Ist das mit einem Elektroauto problemlos möglich?

1.000-Meilen-Strecke mit dem E-Tron - Bericht Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Surface Hub 2S angesehen: Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt
Surface Hub 2S angesehen
Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt

Ifa 2019 Präsentationen teilen, Tabellen bearbeiten oder gemeinsam auf dem Whiteboard skizzieren: Das Surface Hub 2S ist eine sichtbare Weiterentwicklung des doch recht klobigen Vorgängers. Und Microsofts Pläne sind noch ambitionierter.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Microsoft Nutzer berichten von defektem WLAN nach Surface-Update
  2. Surface Microsofts Dual-Screen-Gerät hat zwei 9-Zoll-Bildschirme
  3. Centaurus Microsoft zeigt intern ein Surface-Gerät mit zwei Displays

    •  /