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Patentantrag: iPhone mit rundumlaufendem Display

Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der ein iPhone beschreibt, dessen Touchscreen-Display nicht an den Gehäuserändern endet, sondern um sie herumläuft und auch die Rückseite bedeckt. Damit könnten Knöpfe durch den Touchscreen ersetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Wird das iPhone mit einem rundumlaufenden Bildschirm versehen?
Wird das iPhone mit einem rundumlaufenden Bildschirm versehen? (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Im US-Patentantrag wird ein iPhone beschrieben, bei dem auf physische Knöpfe und andere Bedienelemente zugunsten eines rundumlaufenden Touchscreens verzichtet werden könnte. An den Seiten könnten stattdessen kontextabhängig auch weitere Flächen definiert werden, die in der jeweiligen App zur Steuerung eingesetzt werden könnten. Das würde vor allem Spieleentwicklern neue Möglichkeiten eröffnen.

  • Apples Patentantrag 20130076612 beschreibt ein iPhone mit Rundum-Display (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apples Patentantrag 20130076612 beschreibt ein iPhone mit Rundum-Display (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apples Patentantrag 20130076612 beschreibt ein iPhone mit Rundum-Display (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apples Patentantrag 20130076612 beschreibt ein iPhone mit Rundum-Display (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Apples Patentantrag 20130076612 beschreibt ein iPhone mit Rundum-Display (Bild: US-Patent- und Markenamt)
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Die größte Herausforderung beim Bau des in recht detailreichen Bildern gezeigten Konzepts wäre jedoch das gebogene Display. Dessen Einbau in das Gehäuse ist Teil der Patentschrift. Das Gehäuse selbst könnte demnach aus einem Glaskörper mit Metallenden bestehen.

Das Amoled befindet sich auf einer Kunststofffolie in elliptischer Form, die im erwärmten Zustand eingerollt in das Gehäuse gesteckt werden kann. Beim Abkühlen soll sie die ursprüngliche Form wieder annehmen und sich so an die Gehäusewände anschmiegen. Danach werde die Elektronik eingesetzt und das Gehäuse verschlossen, so Apple im Patentantrag. Sogar ein zweilagiges, halbdurchsichtiges Display ließe sich so in das Gehäuse einsetzen, so Apple. Die übereinanderliegenden Displayfolien könnten unabhängig voneinander betrieben werden, um einen Pseudo-Tiefeneindruck zu erzielen.

Apple hatte den Patentantrag 20130076612 Ende September 2011 eingereicht. Er wurde erst jetzt veröffentlicht. Der reine Patentantrag ist keine Gewähr dafür, dass Apple irgendwann einmal ein Produkt mit diesen Eigenschafen auf den Markt bringen wird.

Sony hatte bereits im Mai 2010 ein 4,1 Zoll (10,4 cm) großes OLED vorgestellt, das an einem Stift aufgerollt werden kann. Es erreicht eine Auflösung von 432 x 240 Pixeln und kann 16,7 Millionen Farben darstellen. Es lässt sich auf einem kleinen Stab mit einem Radius von 4 mm aufrollen.



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JanZmus 05. Apr 2013

Das ist einfach die Unwahrheit. Bitte erst das ganze Patent lesen, bevor man sowas schreibt.

ten-th 03. Apr 2013

Mehr Screen - mehr Buttons - mehr Touch - Batterieverbrauch noch höher ... naja ... dann...

KonH 03. Apr 2013

stimmt...die hätten den Dock-Connector ruhig noch 20 Jahre nehmen können ;) naja Spa...

derdiedas 03. Apr 2013

Kannst Du auch - für 10 Jahre kostet Dich ein Patent beim DPMA auch "nur" 1900Euro. Und...

Rulf 02. Apr 2013

anscheinend scheint es besonders innovativ/schutzwürdig zu sein, wenn man das...


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