Patentantrag: Apple will ortsabhängige Sicherheitsstufen für iPhones
Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, in dem ein System beschrieben wird, wie mobile Geräte je nach Situation besser geschützt werden können. Die Sicherheitseinstellungen werden dabei automatisch abhängig vom Ort und den Gewohnheiten des Anwenders verändert. Zu Hause oder im Büro könnte zum Beispiel ein niedrigeres Schutzniveau eingestellt werden als unterwegs in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Auto.
An Orten mit höherem Schutzbedarf könnten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingeschaltet werden, damit Unbefugte keinen Zugriff auf die gespeicherten Daten erhalten. So könnte zu Hause keine Eingabe eines Kennworts erforderlich sein, während unterwegs ein Passcode oder gar ein Retina- oder Fingerabdruck-Scan notwendig wird. Auch die Zeitspanne, nach der erneut ein Kennwort eingegeben werden muss, ließe sich variabel gestalten.
Der Patentantrag beschreibt auch Möglichkeiten, wie ein sicherer Ort erkannt werden kann, der, wie etwa ein Auto, beweglich ist. Verbindet sich das Smartphone mit dem Auto des Nutzers, könnte das ebenfalls darauf hinweisen, dass es sich um einen sicheren Ort handelt.
Zur Identifikation des Nutzers könnten auch andere Sensoren wie Spracherkennung, ein Fingerabdruck oder sogar die Tippgeschwindigkeit und Bluetooth-Anhänger zum Beispiel am Schlüssel genutzt werden.
Der Patentantrag 20140187200(öffnet im neuen Fenster) wurde schon im Dezember 2012 eingereicht und erst jetzt veröffentlicht. Ein Patentantrag oder ein erlangtes Patent bedeutet nicht, dass Apple diese Funktion auch tatsächlich einbaut; die Mehrzahl der Patente wird nie realisiert.
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