Patent: Samsung hat Idee für Smartphone mit rollbarem Display

Ein Samsung zugesprochenes Patent zeigt ein Smartphone, dessen Display sich dank eines Rollmechanismus verlängern lässt. Das eröffnet interessante Nutzungsszenarien, dürfte in der nahen Zukunft aber noch nicht realisiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung forscht weiter an Smartphones mit flexiblen Displays.
Samsung forscht weiter an Smartphones mit flexiblen Displays. (Bild: Jung Yeon-Je/AFP/Getty Images)

Samsung hat ein Patent zugesprochen bekommen, das ein Smartphone mit rollbarem Display zeigt. Das Patent entdeckt hat die niederländische Webseite Let's Go Digital, zugesprochen wurde es am 6. Juni 2019.

Stellenmarkt
  1. Anwendungsmanagerin / Anwendungsmanager (w/m/d) in der zentralen Abrechnung mit SAP HCM
    Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund), Bonn
  2. HR Operations Specialist (m/w/d)
    Techtronic Industries Central Europe GmbH, Hilden
Detailsuche

Die Patentschrift ist auf Koreanisch, hat aber eine englische Einleitung und einige Illustrationen. Auf diesen ist ein Smartphone zu erkennen, das auf den ersten Blick wie ein herkömmliches Gerät aussieht. Allerdings lässt sich der Bildschirm nach oben ziehen und auf diese Weise verlängern.

Möglich ist das aufgrund eines flexiblen Displays, das im Inneren des Smartphones aufgerollt ist. Beim Hochschieben des Bildschirms wird das zusätzliche Display am unteren Rand des Smartphones herausgezogen. Dadurch wird es verlängert und bietet mehr Platz, um Inhalte anzuzeigen.

Voraussetzung für eine derartige Konstruktion ist ein flexibles Display, das sich so stark biegen lässt, dass es auch die notwendigen kleinen Radien im Inneren eines solchen Gerätes meistern kann. Samsung hat beim Galaxy Fold gezeigt, dass derartige Radien möglich sind.

  • Auf den ersten Blick sieht das Smartphone in Samsungs Patentschrift nicht anders aus als herkömmliche Geräte. (Bild: Samsung/Screenshot: Golem.de)
  • Dank des patentierten Mechanismus könnte sich ein derartiges Gerät aber verlängern lassen. (Bild: Samsung/Screenshot: Golem.de)
  • Das Display ist über verschiedenen Rollen im Inneren des Gehäuses gewickelt. (Bild: Samsung/Screenshot: Golem.de)
  • Dadurch würde es sich beim Auseinanderschieben verlängern lassen. (Bild: Samsung/Screenshot: Golem.de)
Auf den ersten Blick sieht das Smartphone in Samsungs Patentschrift nicht anders aus als herkömmliche Geräte. (Bild: Samsung/Screenshot: Golem.de)
Golem Karrierewelt
  1. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    06.-08.03.2023, Virtuell
  2. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    13.-15.03.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Gleichzeitig hat sich aber auch bestätigt, dass Smartphones mit flexiblen Displays aufgrund zahlreicher Faktoren fehleranfälliger als herkömmliche Geräte sind. Der Marktstart des Galaxy Fold ist immer noch unklar, nachdem Samsung ihn wegen Konstruktionsmängeln verschoben hatte. Aufgrund eines zu großen Spaltes im Bereich des Gelenks sind kleine Partikel in das Galaxy Fold eingedrungen und haben von innen den Bildschirm beschädigt.

Ein Patent lässt für gewöhnlich keine Schlüsse zu, wann ein etwaiges Gerät auf den Markt kommt. Im Falle des jetzt gezeigten rollbaren Smartphones dürfte Samsung wohl vorerst eher ein Interesse daran haben, das Galaxy Fold auf den Markt zu bekommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz
Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest

Ständiges Wechseln zwischen Messenger-Apps ist lästig. All-in-One-Messenger versprechen, dieses Problem zu lösen. Wir haben fünf von ihnen getestet und große Unterschiede bei Bedienbarkeit und Datenschutz festgestellt.
Ein Test von Leo Dessani

Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz: Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest
Artikel
  1. Wirtschaft: Halbleiter-Stopp für China durch westliche Allianz
    Wirtschaft
    Halbleiter-Stopp für China durch westliche Allianz

    Dank westlicher Technologien kann China die Produktion von Halbleitern ausbauen. Das will eine Staatenallianz verhindern.

  2. Morgan Stanley: Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter
    Morgan Stanley
    Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter

    Wegen der Nutzung von Whatsapp hatten Finanzregulatoren 2022 mehrere Banken mit hohen Strafen belegt.

  3. Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher
    Liberty-Germany-Pleite
    Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher

    "Hello Fiber bringt Glasfaser in deine Gemeinde", lautete der Werbespruch von Liberty. Kann man kleineren FTTH-Anbietern nach der Pleite noch trauen?
    Von Achim Sawall

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Razer Gaming-Stuhl -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /