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Patent: Motorola will Verformungen bei flexiblen Displays verhindern

Smartphones mit flexiblem Display könnten sich bei häufigem Auf- und Zuklappen an den Faltstellen verformen. Noch bevor überhaupt ein erstes derartiges Gerät auf den Markt gekommen ist, hat Motorola ein interessantes Patent zum Schutz dieser Stelle zugesprochen bekommen.

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Wird ein derartiges flexibles Display oft zusammengeklappt, könnte sich die Faltstelle verformen.
Wird ein derartiges flexibles Display oft zusammengeklappt, könnte sich die Faltstelle verformen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das US-amerikanische Patentamt (USPTO) hat ein von Motorola eingereichtes Patent veröffentlicht, das ein mögliches Problem bei kommenden Smartphones und Tablets mit flexiblen Displays lösen könnte. In der Patentschrift wird ein spezieller Mechanismus innerhalb der Stelle beschrieben, an der das Gerät zusammengeklappt wird.

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An dieser Faltstelle könnte das flexible Display aufgrund von Materialermüdung beim Kunststoffträger ausleiern, was im aufgeklappten Zustand zu einem verformten Bildschirm führen würde. Dieser würde beim Draufschauen zu Bildstörungen führen.

Heizelement im Scharnier soll Verformungen automatisch ausgleichen

In dem von Motorola eingereichten Patentantrag beschreibt das Unternehmen einen Mechanismus, der diese Verformungen ohne Zutun des Nutzers ausgleichen würde. Über den Antrag hatte die niederländische Webseite Letsgodigital.nl berichtet.

Ein eingebautes Heizelement soll dafür sorgen, dass die durch das wiederholte Auf- und Zuklappen entstehenden Verformungen des Displays ausgeglichen werden. Dazu messen spezielle Sensoren die Spannung des Materials; sinkt diese unter einen Schwellwert, schaltet sich das Heizelement an, sobald das Gerät aufgeklappt und das Display nicht aktiviert ist. Dadurch soll der Nutzer bei der Bedienung nicht gestört werden. Die Überprüfung durch die Sensoren soll auch dann funktionieren, wenn das Gerät ausgeschaltet ist.

Bisher ist die Verwendung des von Motorola zum Patent angemeldeten Systems noch nicht nötig: Die klappbaren Smartphones, die derzeit auf dem Markt sind, haben zwei über Scharniere verbundene Displays und nicht ein einziges flexibles. NEC hatte bereits im Jahr 2013 ein derartiges Smartphone vorgestellt, Samsung soll im Jahr 2016 ebenfalls an einem gearbeitet haben. ZTE hat mit dem Axon M momentan ein Klapp-Smartphone mit Scharnier im Portfolio.

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