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Patent: iPhone-Homebutton soll künftig Druckstärke erkennen

Der Homebutton könnte in künftigen iPhone-Generationen zum Minijoystick werden, der neben Richtungen auch Druckstärken erkennt. Je nach aufgelegtem Finger sollen unterschiedliche Aktionen gestartet werden. Diese Funktionen hat sich Apple patentieren lassen.
/ Andreas Donath
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Wird der Homebutton bald druckempfindlich und zum Joystick? (Bild: Andreas Donath)
Wird der Homebutton bald druckempfindlich und zum Joystick? Bild: Andreas Donath

Apple hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, das einen Homebutton beschreibt, der die Druckstärke erkennt – wie es auch beim Display des iPhone 6s der Fall ist. Außerdem soll der Knopf wie ein Joystick genutzt werden können. Die unterschiedlichen Fingerabdrücke könnten vom Sensor und iOS künftig zum Auslösen verschiedener Funktionen wie dem Öffnen der Kamera-App genutzt werden.

Der Joystick-Ersatz könnte nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Navigieren in Menüs oder beim Scrollen auf Webseiten nützlich sein. Das Patent 20160033342(öffnet im neuen Fenster) wurde Apple am 4. Februar 2016 zugesprochen und war im September 2015 beantragt worden.

Zahlreiche Patentanträge zum Homebutton

Apple hatte bereits zuvor Patentschutz für neue Homebutton-Funktionen beantragt. So reichte das Unternehmen im Mai 2013 einen Antrag ein, bei dem der Knopf wie ein kleines Touchpad funktioniert, ähnlich wie bei älteren Blackberrys. Damit könnten die Anwender innerhalb von Seiten navigieren, indem sie ihren Daumen leicht über den Knopf bewegen.

Auch einen mit einer Feder herausfahrbaren Button will Apple patentieren(öffnet im neuen Fenster) . Mit sanftem Druck soll sich der Button ein kleines Stück aus dem Gehäuse herausfahren. Der Knopf soll dann zu den Seiten hin kippbar sein. Auch so könnte ein kleiner Joystick entstehen.

Die Anträge und Patente bedeuten jedoch nicht, dass Apple sie in die Realität umsetzt. Oftmals werden sie nie genutzt und dienen dazu, die Konkurrenz von bestimmten Konstruktionen abzuhalten oder sie zu erschweren.


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