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Patent: Apple will Autos mit dem iPhone steuern

Wenn Apple ein neues Patent umsetzt, könnten iPhone-Besitzer ihre Autos bald per Smartphone öffnen, starten und sogar die Sitzposition einstellen. Die gegenwärtige Praxis zeigt, dass dies auch Gefahren mit sich bringt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Steuern wir bald mit iPhones unsere Autos?
Steuern wir bald mit iPhones unsere Autos? (Bild: BMW)

Apple hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, das eine Fahrzeugsteuerung beschreibt, die über das iPhone kontrolliert wird. Damit soll sich das Auto nicht nur öffnen lassen, vielmehr soll der Motor sich starten sowie Sitze, Spiegel und das Soundsystem sollen eingestellt werden können.

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Die Einstellungen lassen sich der Patentbeschreibung nach speichern und erlauben es so mehreren Fahrern, ihre eigenen Vorlieben beim Einsteigen ohne Zeitverlust zu aktivieren. Wer einmal bei einem modernen Fahrzeug mit Sitzverstellungen, Spiegelmotoren und der Gurtverstellung zu tun hatte, dürfte darin durchaus Vorteile erkennen.

Die Kommunikation zwischen iPhone und Auto muss per Bluetooth stattfinden, was die Reichweite eingrenzt. Im Fall des Aufschließens ist das aber zu vernachlässigen. Wer will schon das Schloss öffnen, ohne zumindest in Sichtreichweite des Fahrzeugs zu sein?

Die Patentbeschreibung erwähnt eine lange Reihe von Funktionen, die mit der iPhone-Autofernsteuerung bedient werden können. Die Beleuchtung, das Radio und die Navigationsfunktion gehören dazu, und auch das Schiebedach und die schon erwähnten Spiegel- und Sitzpositionen werden aufgeführt.

Fingerabdruck gegen Autodiebe?

Gesichert wird das System durch den TouchID-Fingerabdruckscanner des iPhones. Ob das in der Realität ausreicht, darf bezweifelt werden. Dass der Scanner mit einfachen technischen Mitteln zu überlisten ist, wenn ein kopierter Abdruck genutzt wird, ist hinlänglich bekannt. Vermutlich dürfte auch das Interesse von Kriminellen, diese Technik zu verwenden, spürbar ansteigen, wenn es damit möglich ist, ein Auto zu öffnen oder gar zu starten.

BMW als Negativbeispiel

Das musste - wohl ohne ernsthafte Konsequenzen - jüngst BMW erfahren: Dessen als Connecteddrive bezeichnetes System zur Steuerung von Fahrzeugfunktionen über das Mobilfunknetz und einer Smartphone-App wurde vom ADAC geknackt, weil offenbar die Verschlüsselung fehlte. Mittlerweile sollen aber alle BMWs automatisch aktualisiert und die Verschlüsselung aktiviert worden sein. Hinweise zu einer aktiven Ausnutzung dieser Sicherheitslücke gibt es laut ADAC nicht.

Ob Apple aber wirklich ein entsprechendes System auf den Markt bringt, hängt im Wesentlichen vom Wohlwollen der Autohersteller ab. Diese lassen fremde Unternehmen bislang nicht an die Basisfunktionen der Fahrzeuge - die Carplay-Funktion existiert in einem abgeschlossenen System der On-Bord-Unterhaltung. Aufschließen oder gar den Motor starten ist damit unmöglich.

Wie bei vielen Patenten üblich könnte es sich auch beim neuen Schutzrecht eher um ein Mittel handeln, der Konkurrenz - und auch der Autoindustrie - die Implementierung eigener Lösungen zu erschweren. Der Patentantrag wurde bereits im Oktober 2011 eingereicht.

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  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Anonymer Nutzer 05. Feb 2015

Beim Startvorgang wird dagegen fast komplett automatisch durchgeschaltet, so viel dazu...

dudida 05. Feb 2015

Dein Smartphone wird also mit einer App zur Mobilfunk-Basis-Station? Das ist echt...

Yian 05. Feb 2015

Okay Computerexperte. Das funktioniert nur, wenn du ein iPhone hast.

Yian 05. Feb 2015

Immer die gleiche Leier.

elsadso 05. Feb 2015

Die SIM Karte wird (aus gesetzlichen Gründen) nach Ablauf des Connected Drive...


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