Patent: Apple will Apple Watch im Schmuckkästchen aufladen

Die Apple Watch muss zum Laden bisher auf einen Ladepuck gelegt werden, der an einem Kabel hängt. In den USA bekam Apple nun ein Patent (9,901,147) zugesprochen(öffnet im neuen Fenster) , das eine andere Möglichkeit zeigt: Die Uhr wird in eine Schachtel gelegt, die Platz für die Ladetechnik und die abgenommenen Armbänder bietet. Im Inneren ist ein Akku untergebracht, so dass die Apple Watch ohne Schnur geladen werden kann - zum Beispiel auf dem Nachttisch oder auf Reisen.

Ähnlich wie bei Apples eigenem Airpods-Gehäuse müssten Nutzer auch dieses Gehäuse selbst aufladen. Es erscheint allerdings unpraktisch, dass für den Ladevorgang die Armbänder abgenommen werden, auch wenn dies ohne Werkzeug möglich ist.
Apple legt in der Patentschrift nahe, dass das Gehäuse auch Armbänder aufladen könnte, die ihrerseits mit einem Akku und zusätzlichen Sensoren ausgerüstet seien. Der Konzern patentierte schon mehrfach Uhrarmbänder mit Zusatzfunktionen, bisher gibt es solches Zubehör aber nicht.
Auch Zubehörhersteller versuchten, Bänder mit Zusatzfunktionen für die Apple Watch zu entwickeln. Das WatchOS-2.0.1-Update sorgte allerdings dafür, dass der Zubehörport von Dritten nicht mehr genutzt werden konnte.
Wem es zu unsicher ist, ob Apple aus dem Patent je ein Produkt machen wird, kann in der Zwischenzeit Akkus mit Ladepuck(öffnet im neuen Fenster) von Drittherstellern(öffnet im neuen Fenster) erstehen, die die Uhr unterwegs aufladen(öffnet im neuen Fenster) . Ein Kästchen, das die Uhr während des Transports sicher auf dem Puck fixiert, haben wir allerdings noch nicht entdeckt.



