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Patent: Apple könnte den Kopfhörerstecker am iPhone 7 ersetzen

Apple hat in den USA ein Patent für einen neuen Klinkenstecker erteilt bekommen, der im Querschnitt wie der Großbuchstabe D geformt ist. Dadurch sollen in Zukunft flachere Geräte möglich werden. Doch die nächste iPhone-Generation könnte ganz auf bekannte Kopfhörerstecker verzichten.
/ Andreas Donath
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D-förmiger Klinkenstecker (Bild: US-Patent- und Markenamt)
D-förmiger Klinkenstecker Bild: US-Patent- und Markenamt

Apple hat in den USA ein Patent ( 9142925(öffnet im neuen Fenster) ) für einen kompakten Klinkenstecker in D-Form erteilt bekommen. Das wichtigste Konstruktionsmerkmal: Der neue Stecker ist erheblich flacher als ein normaler 3,5-mm-Klinkenstecker, was flachere Gehäuse ermöglichen könnte.

Der Stecker sieht auf den ersten Blick so aus, als habe jemand einen normalen Klinkenstecker mit der Feile bearbeitet. Apple schreibt im Patentantrag von sperrigen 3,5- und 2,5-mm-Klinkensteckern, die begrenzende Faktoren für den Bau flacherer Geräte seien.

Auch auf Micro-USB geht Apple in der Patentschrift ein. Die Stecker seien nicht besonders gut handhabbar, weil der Nutzer nur schlecht die korrekte Ausrichtung erkennen könne. Außerdem sei die Verbindung recht wacklig. Beim D-Klinkenstecker wäre dies alles nicht der Fall.

Apple könnte aufgrund der großen Buchse des Standardkopfhöreranschlusses aber auch auf die Lightning-Schnittstelle setzen, die noch flacher und verpolungssicher konzipiert ist. Immerhin gibt es bereits Kopfhörer mit Lightning-Anschluss. Alternativ könnte Apple auf Bluetooth als einzige Audioschnittstelle setzten, doch das dürfte den Kunden zu viel Kompromissfähigkeit abverlangen.

Apple hatte den Patentantrag für den D-förmigen Klinkenstecker im Mai 2011 eingereicht.


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