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Patent: Amazons Minidrohnen sollen persönliche Assistenten sein

Amazon hat in den USA ein Patent für Minidrohnen erhalten, die von der Schulter oder dem Rucksack des Besitzers mit einer Kamera ausgestattet für mehr Übersicht sorgen sollen. Damit sollen Kinder, Hunde und Autos gesucht und gefunden werden.
/ Andreas Donath
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Minidrohne hilft Verkehrspolizisten. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Minidrohne hilft Verkehrspolizisten. Bild: US-Patent- und Markenamt

Wer schon einmal in einer Menschenmenge ein Kind gesucht hat, wird die Idee von Amazon zumindest nicht als blanken Unsinn abtun, denn sie ist durchaus sinnvoll: Mit einer kamerabestückten Minidrohne können Eltern aus der Luft besser nach ihrem Sprössling suchen als vom Boden aus. Amazon hat sich solche Helferdrohnen in Miniaturform patentieren lassen. Die Drohnen sollen sprachgesteuert sein.

Die Minidrohnen sollen auch zum Wiederfinden des Autos auf großen Parkplätzen geeignet sein oder zum Suchen nach einem entlaufenen Haustier. Streifen- und Verkehrspolizisten könnten ebenfalls von schnell geschossenen Übersichtsaufnahmen profitieren, meint Amazon in der Patentschrift. So könnte die Drohne schon einmal das Kennzeichen des kontrollierten Autos zur Zentrale schicken, um es zu überprüfen, während sich der Polizist um die Insassen kümmert.

Noch ist nicht klar, ob Amazon solche Drohnen auch wirklich bauen will. Know-how dafür hat Amazon bereits aus anderen Projekten gesammelt. Das Unternehmen hat mit der Echo-Lautsprecher-Reihe und dem digitalen Assistenten Alexa bereits Erfahrungen mit intelligenten Steuereinheiten für das Zuhause gesammelt und erprobt das Zusammenspiel von Lieferdrohnen . Auch diese will Amazon patentieren .

Das US-Patent 9,471,059(öffnet im neuen Fenster) für die assistierenden Drohnen bekam Amazon im Oktober 2016 zugesprochen.


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