Patchday: Adobe ohne zu schließende Sicherheitslücken

Erstmals, seit Adobe seinen eigenen Patchday zum Microsoft Patch-Tuesday synchron geschaltet hat, muss Adobe keine Sicherheitslücken schließen. Windows-Anwender müssen dennoch patchen, denn Microsoft hat ein paar gefährliche Sicherheitslücken in seinen Betriebssystemen - inklusive Rechteausweitung.

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Microsoft muss patchen, Adobe dieses Mal nicht.
Microsoft muss patchen, Adobe dieses Mal nicht. (Bild: Adobe)

Wer am gestrigen Abend auf eine Veröffentlichung von Sicherheitspatches von Adobe gewartet hat, wurde angenehm überrascht. Obwohl Adobe schon seit Dezember 2012 seinen eigenen Patchtag auf den von Microsoft gelegt hat, um Admins die Arbeit zu erleichtern, gab es jetzt im August kein Security Bulletin. Das heißt weder im Adobe Reader noch im Flash Player oder anderen Produkten des Softwarekonzerns müssen Sicherheitslücken geschlossen werden.

Das heißt aber nicht, dass sich Administratoren und Anwender deswegen ausruhen können. Am Patch-Dienstag, der sich an der US-Zeitzone orientiert und damit hierzulande abends stattfindet, hat Microsoft mehrere Sicherheitslücken in seinen Betriebssystemen, dem Internet Explorer und Exchange-Paketen entdeckt und geschlossen. Drei der Bulletins werden von Microsoft als kritisch eingestuft und stellen dementsprechend eine große Gefahr für Windows, einen Exchange-Server und den Internet Explorer dar. Durch die Lücken kann ein Angreifer Schadcode im System ausführen.

Zwei als hoch eingestufte Bulletins ermöglichen unter Windows eine Rechteausweitung. In dem Fall hilft es nicht, mit eingeschränkten Rechten zu arbeiten, wenn ein Angriff stattfindet. Weitere Bulletins betreffen Denial-of-Service-Angriffe und das Offenbaren von Informationen. Zudem hat Microsoft noch einige Updates für seine Office-Software veröffentlicht, die aber nicht sicherheitsrelevant sind.

Alle Updates sollten über das Windows-Update verfügbar sein und möglichst bald installiert werden.

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