Pat Gelsinger: Intel will mehr Open Source wagen

Der Intel-CEO Pat Gelsinger stimmt den Konzern auf mehr Kollaboration und Offenheit ein. Wichtig seien auch "Wahlmöglichkeiten und Vertrauen".

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Pat Gelsinger stellt Intel auf mehr Offenheit und Kollaboration ein.
Pat Gelsinger stellt Intel auf mehr Offenheit und Kollaboration ein. (Bild: Intel)

Vor seinem Intel Innovation Event, das als Nachfolger des Intel Developer Forums gilt, hat der Intel-CEO Pat Gelsinger einen "offenen Brief an ein offenes Ökosystem" veröffentlicht, wie Gelsinger dies selbst nennt. Gelsinger ist erst Anfang dieses Jahres zu Intel zurückgekehrt, um die Stelle des CEO zu übernehmen und die Probleme des Konzerns zu lösen.

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Und die Zukunft des Unternehmens und seiner Tätigkeit soll unter der neuen Führung offenbar noch mehr als jetzt auf Open-Source-Prinzipien basieren. Gelsinger schreibt dazu: "Aus diesem Grund glaube ich grundsätzlich an einen Open-Source-Bias, der die softwaredefinierte Infrastruktur antreibt, die das moderne Rechenzentrum verändert und das datenzentrierte Zeitalter eingeläutet hat". Auf dem Innovation Event werde Gelsinger unter anderem über die "Bedeutung von Offenheit, Wahlmöglichkeiten und Vertrauen" für Intel sprechen.

Als bisher erfolgreiche Umsetzungen der offenen Strategien von Intel verweist Gelsinger auf USB, WLAN und Bluetooth. Hinzu kämen vielen weitere Industrie-Standards und APIs, um jene zu nutzen. Gelsinger schreibt: "Ich glaube daran, allen Endbenutzern, Entwicklern, Partnern und Unternehmen den Erfolg zu ermöglichen, weil dies zu neuer Begeisterung für Forschung und Entwicklung führt."

Was das im Detail für die künftige Ausrichtung des Unternehmens Intel bedeutet, wird sich wohl erst auf dem Intel Innovation Event zeigen. Gelsinger verspricht aber bereits, mehr in Intel OneAPI zu investieren, die "Wahlmöglichkeiten von Entwicklern durch Zusammenarbeit mit einem breiten Ökosystem" zu stärken oder intensiver mit Industriepartnern zusammenzuarbeiten, um systemische Schwierigkeiten etwa im Bereich der Sicherheit zu überwinden. Auch für kommende Technologie wie etwa Quanten-Computing soll Intel offen mit Wissenschaft und Entwicklern zusammenarbeiten.

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