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Passwortverwaltung: Lastpass meldet Servereinbruch

Wer die Online-Passwortverwaltung Lastpass verwendet, wird demnächst aufgefordert, sein Masterpasswort zu ändern. Der Grund ist ein Einbruch in die Server des Unternehmens. Die bei Lastpass gespeicherten Kennwortlisten seien nicht betroffen. Es ist nicht der erste Einbruch bei Lastpass.

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Die Passwortverwaltung Lastpass meldet einen Einbruch in ihre Server. Benutzer werden aufgefordert, ihr Masterpasswort zu ändern.
Die Passwortverwaltung Lastpass meldet einen Einbruch in ihre Server. Benutzer werden aufgefordert, ihr Masterpasswort zu ändern. (Bild: Screenshot Golem.de)

Über den Einbruch in seine Server berichtet das Unternehmen Lastpass in seinem Blog und gibt gleichzeitig Entwarnung: Zwar gebe es Hinweise, dass sich Unbekannte Zugriff auf die E-Mail-Adressen, deren Passworthinweise und vor allem die Authentifizierungshashes etlicher Benutzerkonten verschafft haben. Die in der Passwortverwaltung gespeicherten Kennwörter seien jedoch nicht betroffen. Dennoch werden alle Anwender per E-Mail aufgefordert, ihr Masterpasswort zu ändern.

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Lastpass versichert, dass die Authentifizierungshashes, mit denen vom Masterpasswort der Benutzerkonten die bei Lastpass gespeicherten Schlüssel abgeleitet sind, mit zufälligen Salts und serverseitig 100.000 Iterationen von PBKDF2-SHA256 bearbeitet wurden. Die erbeuteten Hashes seien deshalb nur schwer und durch langwierige Berechnungen zu knacken. Die Länge der Salts erwähnt Lastpass nicht, standardmäßig wird ein 80-Bit-Salt verwendet.

Gegenmaßnahmen

Um seine Kunden zu schützen, verfolgt Lastpass eine doppelte Strategie. Zum einen werden Anwender per E-Mail aufgefordert, ihr Masterpasswort zu ändern. Sollten Anwender dieses Kennwort anderweitig verwendet haben, sollten sie es auch dort ändern. Außerdem müssen Lastpass-Benutzer neue Geräte, auf denen sie die Passwortverwaltung verwenden wollen, per E-Mail bestätigen. Alternativ kann die von Lastpass angebotene Zwei-Faktor-Authentifizierung verwendet werden, wenn sich Benutzer dafür entschieden haben.

Bereits 2011 berichtete das Unternehmen, es habe "Anomalien" im Datenverkehr auf einigen seiner Server entdeckt und forderte ebenfalls seine Kunden auf, ihr Masterpasswort zu ändern. Es soll damals keine Hinweise gegeben haben, dass Angreifer Daten erbeuteten oder möglicherweise doch geklaute Passwörter entschlüsselt und verwendet hätten.



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katzenpisse 17. Jun 2015

OpenVPN. Und was interessiert mich die NSA? Hier geht es um Passwortklau durch...

Jakelandiar 16. Jun 2015

Finde ich ein Wenig Teuer für 130$ wo dann noch Versandt und Zoll drauf kommt.

Iruwen 16. Jun 2015

LastPass ist eine Firma die Geld verdienen will. Mit einem sehr klar definierten...

Iruwen 16. Jun 2015

Ich bin gerade bei 149 privaten und 255 geschäftlichen Zugängen.


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