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Passwortmanager: Kundendaten von Onelogin gehackt

Ein Passwortmanager soll Nutzern helfen, sichere Passwörter zu generieren und sicher zu speichern. Bei dem Betreiber Onelogin wurden jedoch zahlreiche Informationen von Nutzern durch Angreifer kompromittiert, wie das Unternehmen selbst mitteilt.

Artikel veröffentlicht am ,
Kunden von Onelogin sollten prüfen, ob sie von dem Unternehmen kontaktiert wurden.
Kunden von Onelogin sollten prüfen, ob sie von dem Unternehmen kontaktiert wurden. (Bild: Pawel Kopczynski/Reuters)

Die Betreiber des Passwortmanagers und Single-Sign-On-Providers Onelogin haben einen Sicherheitsvorfall bestätigt, bei dem offenbar vertrauliche Daten zahlreicher Kunden kompromittiert wurden. Nach Angaben des Unternehmens hatte ein Angreifer am 31. März kurzzeitig Zugriff auf AWS-Schlüssel des Unternehmens.

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Mit den Schlüsseln sei es dem oder den Angreifern gelungen, Zugang zu Amazons AWS-Api zu bekommen und darüber Informationen aus der internen Datenbank von Onelogin zu extrahieren. Betroffen sind potentiell alle Kunden, deren Informationen von den US-Servern des Unternehmens versorgt werden. Nach Angaben von Onelogin wurden alle potentiell betroffenen Kunden kontaktiert.

Unverschlüsselte Informationen in der Datenbank

Der Vorfall hat den Angreifern offenbar Zugriff auf von Nutzern verwendeten Apps, Nutzernamen, Stammdaten und "verschiedenen Schlüsseln" verschafft. Onelogin schreibt: "auch wenn wir verschiedene sensitive Daten verschlüsseln, können wir derzeit nicht ausschließen, dass die Angreifer die Möglichkeit erlangt haben, Daten zu entschlüsseln." Das Unternehmen empfiehlt daher, neue Passwörter, OAuth-Tokens und Schlüssel zu generieren. Onelogin hat bislang nicht mitgeteilt, welche Informationen verschlüsselt abgelegt werden und welche nicht.

Von dem Vorfall betroffen sind auch die verschlüsselten Notizen der Nutzer, die von den Angreifern möglicherweise entschlüsselt werden können, wie Zdnet schreibt.

Onelogin wird von mehr als 2000 Unternehmen genutzt, um Nutzern einen vereinfachten Zugriff auf Webseiten und Webapplikationen zu bieten. Unter den kompatiblen Diensten finden sich die Amazon Web Services, Microsoft Office 365, Linkedin, Slack, Twitter und Google-Dienste.



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Cystasy 05. Jun 2017

Sollte der Email Account gehackt werden, kannst du dich eigendlich gleich begraben. Mit...

Cystasy 04. Jun 2017

Das die Behörden den Entwickler / Anbieter des Passwordmanagers zur herausgabe von Daten...

masel99 03. Jun 2017

Schau dir mal das Keepass-Plugin KeepassHttp und das Browseraddon PassIFox an.

Trockenobst 03. Jun 2017

Es dauert drei Tage eine Infrastruktur nach Schema F zu skizzieren, die für solche...

blood32 03. Jun 2017

weil danach haben sie eh keine geheimen Daten mehr


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