Passwortmanager: Lastpass ab sofort doppelt so teuer
Die Premiumversion des Passwortmanagers Lastpass kostet ab sofort doppelt so viel wie bisher. Der Hersteller kündigte die Preiserhöhung in einem Blogpost an(öffnet im neuen Fenster) . In der kostenfreien Version des Programms entfallen außerdem einige Funktionen.
Das Unternehmen kündigte außerdem eine Familienversion an, die pro Jahr 48 US-Dollar kosten soll und mit der bis zu sechs Nutzer versorgt werden können. Dieses Preismodell soll "später im Sommer" freigeschaltet werden. Bestehende Premiumnutzer können die Familienoption nach dem Start sechs Monate kostenfrei testen.
Der Preis der Premiumversion wird verdoppelt
Die Premiumversion selbst wird deutlich teurer und kostet statt 12 US-Dollar künftig 24 US-Dollar im Jahr. Die Version bietet einen Notfallzugriff, die Möglichkeit, einzelne Passwörter oder andere geschützte Inhalte mit verschiedenen Personen zu teilen, priorisierten Support und "erweiterte" Zwei-Faktor-Authentifizierung. Nutzer können außerdem 1 Gbyte an Daten verschlüsselt speichern.
In der kostenfreien Version müssen künftig Einschränkungen zum bisherigen Funktionsumfang in Kauf genommen werden. So können Passwörter nicht mehr mit beliebig vielen Nutzern geteilt werden, sondern nur noch mit einer Person. Außerdem ist der Notfallzugriff für vertraute Kontakte nicht mehr möglich. Nutzer, die bereits vorher einen solchen Zugriff eingerichtet hatten, profitieren allerdings weiterhin davon.
Lastpass rechtfertigt die höheren Preise mit dem zuletzt verbesserten Funktionsumfang der App. Passwortmanager und die Verwendung von Zwei-Faktor-Authentifizierung gehören zu den wirksamsten Maßnahmen, um die eigenen Accounts im Internet besser vor ungewolltem Zugriff abzusichern.
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