Passwortmanager: KeepassX offiziell eingestellt

Schon lange wurde kein Update mehr veröffentlicht. Jetzt ist es offiziell: Der Passwortmanager KeepassX ist Geschichte. Doch es gibt Alternativen.

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Wer merkt sich all meine Passwörter? Der Passwortmanager.
Wer merkt sich all meine Passwörter? Der Passwortmanager. (Bild: Geralt/Pixabay)

Seit mehreren Jahren haben die Entwickler des Passwortmanagers KeepassX nichts von sich hören lassen, nun gaben sie dessen Einstellung bekannt. Die letzte KeepassX-Version wurde 2016 veröffentlicht. Doch es gibt vollwertige Alternativen, auf die gewechselt werden sollte.

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"KeepassX wird nicht mehr aktiv gepflegt", heißt es in der aktuellen Ankündigung. Man solle stattdessen auf KeepassXC (Test) wechseln, das auf KeepassX basiere. Die namentliche Ähnlichkeit zwischen den beiden Programmen sowie zu dem Passwortmanagern Keepass kommt dabei nicht von ungefähr.

Am Anfang gab es Keepass, das auf Microsofts .Net-Plattform setzt. Dieses wurde mit KeepassX auf Linux portiert, welches auf Qt setzt. Die Entwicklung bei KeepassX stagnierte jedoch in den letzten Jahren, eingereichte Verbesserungen wurden von den Maintainern nicht mehr bearbeitet. Dies bewog die Community letztlich dazu, das Programm zu forken und unter dem Namen KeepassXC weiterzuentwickeln.

Die Passwortmanager sind untereinander weitgehend kompatibel und setzen auf verschlüsselte Passwortdatenbanken in Dateiform. Diese können je nach Format direkt mit den anderen Passwortmanagern genutzt werden oder müssen konvertiert werden. Bei sehr alten Passwortdatenbanken kann sich eine Migration insbesondere des Hashverfahrens für das Passwort durchaus lohnen. Empfehlenswert ist hier Argon2.

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Keepass und KeepassXC unterstützen Desktop und mobile Betriebssysteme

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Alle drei Programme können unter Windows, MacOS und Linux verwendet werden und sind Open Source. Entsprechende Pakete sind in vielen Linux-Distributionen vorhanden oder können auf den jeweiligen Webseiten für alle Systeme heruntergeladen werden. Doch nur Keepass und KeepassXC werden aktiv weiterentwickelt.

Für mobile Betriebssysteme gibt es Keepass und KeepassXC zwar nicht, doch steht beispielsweise mit KeepassDX eine eigenständige Android-App zur Verfügung, mit der die Passwortcontainer verwendet werden können. Diese gibt es sowohl im Google Play Store als auch im freien App-Store F-Droid.

Es gibt noch etliche weitere Keepass- und KeepassXC-kompatible Apps für Android. Das gilt auch für iOS, das KeepassXC-Entwicklerteam empfiehlt Strongbox.

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BLi8819 17. Dez 2021 / Themenstart

Warum die Sparkasse das so macht, kannst du hier nachlesen: https://techbox.rocks/die...

BLi8819 17. Dez 2021 / Themenstart

Setzt immer noch voraus, dass man überall Firefox als Browser nutzt. Bei der Auswahl des...

Truster 16. Dez 2021 / Themenstart

Bei mir schon - innerhalb von Sekunden. Fun Fact: Ich kann am PC (Fedora) KeepassXC sogar...

LH 16. Dez 2021 / Themenstart

Das ist aber nur ein Bruchteil dessen, was Keepass und co. tun. Nett, wenn das genügt...

LH 16. Dez 2021 / Themenstart

Mit einem angepassten Client geht das schon, zumal die Clients für die Offline-Nutzung...

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