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Lastpass - auch kostenfrei gut nutzbar

Lastpass ist ein Browser-Plugin. Es kann unter Windows von der Webseite des Unternehmens direkt im jeweiligen Browser installiert werden. Unterstützt werden Chrome, Firefox und Opera, außerdem Safari sowie Microsofts Browser Edge und Internet Explorer. Auch für MacOS und Linux gibt es Plugins für die gängigen Browser.

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Lastpass gab kürzlich bekannt, dass der Umfang der kostenfreien Version der Software künftig etwas beschränkt werde, außerdem kostet das Jahresabo jetzt 24 Euro statt 12 Euro.

Dafür bekommen Nutzer der Premium-Version einige zusätzliche Features. Das Programm lässt sich aber auch in einer kostenfreien Basisversion nutzen, für viele Anwender dürften die gebotenen Funktionen ausreichend sein. Wer das Programm regelmäßig nutzt, sollte trotzdem darüber nachdenken, die Entwickler durch den Kauf der Pro-Version zu unterstützen.

Bei der Einrichtung wird ein Account erstellt, Nutzer müssen eine E-Mail-Adresse registrieren. Wer will, kann die Hinweise zur Absicherung gegen komplexe E-Mail-Angriffe beachten und eine E-Mail-Adresse verwenden, die speziell für diesen Zweck erstellt wurde und anderen Personen nicht bekannt ist - quasi als alternativen Benutzernamen.

  • Bei der Übersetzung der Dokumentation kann Lastpass noch nachbessern. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Lastpass kann das Masterpasswort per E-Mail zurückgesetzt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Lastpass bietet eine aufgeräumte Oberfläche und ist auch kostenfrei gut nutzbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Keefox wird Keepass 2 in den Browser integriert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einrichtung von Keepass erfordert etwas mehr Arbeit. (Screenshot: Golem.de)
  • 1Passwort ist unter Windows im Browser nutzbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Daslane bietet vollständige Zwei-Faktor-Authentifizierung. (Screenshot: Golem.de)
  • Keepass 2 zeigt die Stärke der Passwörter recht detailliert an. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Passwortchanger von Dashlane ist interessant, aber vor allem für Nutzer vieler US-Dienste. (Screenshot: Golem.de)
  • 1Password ist vor allem im Mac-Universum beliebt. (Bild: 1Password)
Bei der Übersetzung der Dokumentation kann Lastpass noch nachbessern. (Screenshot: Golem.de)

Ist die Einrichtung abgeschlossen, wartet das Programm im Hintergrund, um Passwörter von Anwendungen zu speichern. Dabei taucht am oberen Rand des Browsers eine grüne Leiste auf, die zum Import auffordert. Das funktioniert zunächst ganz gut, die Tücken liegen jedoch im Detail.

Denn Lastpass schlägt als zu speichernde URL immer den kompletten Pfad vor, der aktuell in der Adressleiste angezeigt wird - und nicht nur die Startseite einer Webseite. Wer sich auf einer Seite nicht auf verschiedenen Bereichen mit verschiedenen Logins anmeldet, sollte stets die Hauptdomain auswählen, damit immer das passende Passwort vorgeschlagen wird. Zu Verwirrung kann es vor allem bei Webseiten kommen, die der URL bei der Anmeldung Token hinzufügen - in unserem Fall wurde die Paypal-Seite mehrfach nicht korrekt erkannt.

Accounts sortieren

Die Verwendung von Lastpass ist ansonsten übersichtlich. Nutzer können verschiedene Accounts gruppieren, Lastpass hilft hier auch mit vorgefertigten Kategorien wie Shopping, Finanzen oder Entertainment. Allerdings werden nicht alle der von uns hinzugefügten Seiten automatisch korrekt erkannt.

Da Lastpass direkt im Browser arbeitet, müssen Anwender die Passwörter bei der täglichen Verwendung nicht selbst in den Zwischenspeicher des Computers kopieren. Das ist sinnvoll, weil Keylogger auch die Zwischenablage auslesen können. Wer Lastpass auf dem Smartphone nutzt, muss das Kennwort nicht jedes Mal eingeben, sondern kann den Passwortspeicher auch per Fingerabdruck entsperren.

Gibt es zu viele nicht erfolgreiche Login-Versuche, sperrt Lastpass den Zugang zu dem Account temporär. Nutzer, die ihr Passwort vergessen haben, können dann einen Prozess starten, um ein neues Kennwort festzulegen und benötigen dazu nur die E-Mail-Adresse. Anwender sollten also sicherstellen, dass der Zugang zu dem entsprechenden Mailaccount gut abgesichert ist - am besten mit einem Hardwaretoken.

Zwischenfazit: Lastpass funktioniert mit kleinen Problemen

Lastpass gefällt uns im Test, lediglich die Probleme mit den Domains missfallen uns und können für Frustmomente sorgen. Selbst in der kostenlosen Version kann das Programm gut genutzt werden, lediglich einen Hardwaretoken werden viele Nutzer vermissen. Auch könnte Lastpass noch aggressiver dafür werben, dass Kunden ein zufallsgeneriertes Passwort verwenden.

1Password hat seinen Konkurrenten allerdings ein wichtiges Feature voraus - für Reiselustige.

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 Keepass: volle Kontrolle mit Bastelfaktor1Password - Passwortmanager mit Reisemodus ohne richtigen zweiten Faktor 
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pz 10. Mär 2018

Hier ist eine Übersicht an Karten mit Beschreibung wie sie funktionieren: https://www.e...

soluga 24. Okt 2017

Meines Erachtens nach fehlt noch ein wirklich gutes Plugin für Chrome. KeeFox war/ist...

Unki 21. Okt 2017

falsche Distribution ;-) §yaourt -Ss enpass-bin enpass-bin - A multiplatform password...

EQuatschBob 17. Okt 2017

1password gibt es nicht: $ apt search 1password Sorting... Done Full Text Search... Done $

EQuatschBob 17. Okt 2017

Für KeePassX gibt es zwar kpcli, aber man kann damit anscheinend nur auf bestehende...


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