Passwortmanager: Bitwarden wechselt Führungskräfte und passt Preise an
Das Unternehmen hinter dem Passwortmanager Bitwarden vollzieht derzeit einen strategischen Wandel. Wie das Magazin Fast Company berichtet(öffnet im neuen Fenster), geht der Wandel mit personellen Veränderungen auf der Führungsebene und einer Anpassung der Preisstruktur einher.
Bereits im Februar 2026 wechselte der langjährige CEO Michael Crandell in eine beratende Funktion. Das ergibt sich nur aus seinem Linkedin-Profil(öffnet im neuen Fenster) und wurde nicht von Unternehmensseite verkündet. Crandells Nachfolger ist Michael Sullivan, der auf Linkedin seine Erfahrung mit Fusionen und Übernahmen betont.
Der bisherige CFO von Bitwarden, Stephen Morrison, verließ Bitwarden im April 2026 und wurde durch Michael Shenkman ersetzt, der zuvor als CFO, COO und CEO bei Invision beschäftigt war. Lediglich Kyle Spearrin, der Bitwarden im Jahr 2015 als Hobbyprojekt startete, bleibt als CTO im Unternehmen.
Anpassung der Preise – und der Unternehmenswerte
Bitwarden verändert sich nicht nur personell, auch auf der Webseite gibt es Anpassungen. Zunächst wurde auf der Produktseite der Zusatz "immer kostenlos" gestrichen. Nach dem Erscheinen des Artikels von Fast Company und einer Diskussion auf Reddit verkündete ein Bitwarden-Angestellter, dass der Zusatz wiederhergestellt worden sei.
Auf die Nachfrage von Fast Company, ob sich Bitwarden verpflichten würde, auch künftig keine Funktionen aus dem kostenlosen Tarif des Passwortmanagers zu streichen, antwortete CCO Gary Orenstein lediglich, dass man sich verpflichtet fühle, "einen robusten kostenlosen Tarif anzubieten, der Einzelnutzern einen echten Mehrwert bietet".
Für Premiumkunden hat unterdessen eine Preisanpassung stattgefunden: Der jährliche Abobetrag wurde von zehn auf 20 US-Dollar angehoben. Kurz nach der Preisänderung wurden auch die Unternehmenswerte Inklusion und Transparenz von der Seite gestrichen.
Bitwarden ist ein Cloud-Passwortmanager und kann in der kostenlosen Basisversion auf unbegrenzt vielen Geräten eingesetzt werden. Da das Tool Open Source ist, kann es auch auf eigenen Servern betrieben werden.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



