Abo
  • Services:

Passwort-Cracker: Hashcat will jetzt auch Veracrypt knacken können

Die neue Version von Hashcat führt die bislang getrennten Versionen mit CPU- und GPU-Support zusammen. Außerdem können neue Hashes angegriffen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Hashcat ist in einer neuen Version erschienen.
Hashcat ist in einer neuen Version erschienen. (Bild: Golem.de)

Der Passwort-Cracker Hashcat ist in der Version 3.0 verfügbar, die zahlreiche Neuerungen bringt. Das Tool soll jetzt auch gegen Veracrypt-Container und Androids Geräteverschlüsselung eingesetzt werden können. Außerdem wurde am Backend gearbeitet, denn Hashcat, das bislang nur auf die CPU zurückgreift, wurde jetzt mit Oclhashcat zusammengeführt. Oclhashcat nutzt auch die Rechenleistung von Grafikkarten, um Angriffe zu ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. Nexus Technology GmbH, Ettlingen, Berlin
  2. Visteon Electronics Germany GmbH, Karlsruhe

Hashcat kann in der neuen Version auch gegen die Android-Full-Disk-Encryption(Samsung DEK), RAR5. Keepass 1 (AES / Twofish) und Keepass 2 (AES) eingesetzt werden. Die Zusammenführung der beiden Versionen für CPU und GPU macht die Handhabung für Nutzer deutlich einfacher, weil die verwendete Software nicht mehr je nach Angriffsziel geändert werden muss. Eine Version die nur CPU-Support bietet, wird unter dem Namen Hashcat-Legacy weitergeführt.

Angriffsmöglichkeit bedeutet nicht Verwundbarkeit

Dass das Tool jetzt auch gegen Veracrypt-Container eingesetzt werden kann, bedeutet aber nicht, dass diese einfach geknackt werden können. Nur Nutzer mit kurzen Passwörtern sind betroffen. Veracrypt versucht die Anfälligkeit für Bruteforce-Angriffe durch den Einsatz der PIM im Vergleich zum eingestellten Vorgänger Truecrypt zu verringern. Der Personal Iterations Multiplier wird bei kurzen Passphrasen automatisch hochgesetzt und erzwingt deutlich mehr Iterationen beim Erstellen des geheimen Schlüssels aus dem Passwort. Ein hoher PIM geht jedoch zu Lasten der Geschwindigkeit.

Hashcat ist Open-Source und steht unter der MIT-Lizenz. Die Software ist für Linux, Windows und MacOS verfügbar. Wer die GPU-Unterstützung nutzen will braucht AMDs Treiber ab Version 14.9, Intels OpenCL Runtime ab Version 14.2 oder den Nvidia-Treiber ab Version 346.59.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-88%) 2,49€
  2. (-77%) 11,49€
  3. 55,11€ (Bestpreis!)
  4. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt

daniel.ranft 04. Jul 2016

Also ich hätte auch Angst vor so ner Katze, mag sein, dass sie nicht den Anschein macht...

M.P. 03. Jul 2016

Die Schnittmenge der gleich dargestellten Zeichen aller Geräte, die den Safe öffnen...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
  2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /