Abo
  • Services:

Passwörter ändern: Kickstarter wurde gehackt

Die Crowdfinanzierungsplattform Kickstarter hat am Samstagabend bekanntgegeben, dass die Datenbank mit den Kundendaten gehackt und einige Kundendaten entwendet worden sind. Kreditkartendaten seien nicht gestohlen worden, die Passwörter seien verschlüsselt gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kickstarter wurde gehackt.
Kickstarter wurde gehackt. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Kickstarter ist nach eigenen Angaben Opfer eines Angriffs geworden, bei dem die Täter Zugriff auf einen Teil der Kundendaten erhielten. Strafverfolgungsbehörden machten Kickstarter auf diesen Umstand aufmerksam. Wie die Behörden davon Kenntnis bekamen, verriet die Finanzierungsplattform nicht. Die Sicherheitslücke sei daraufhin geschlossen und die Sicherheitsmaßnahmen erhöht worden.

Stellenmarkt
  1. Delta Energy Systems (Germany) GmbH, Teningen
  2. Klinikum Nürnberg, Nürnberg

Kickstarters Mitgründer Yancey Strickler teilte per E-Mail und im firmeneigenen Blog mit, dass keine Kreditkartendaten erbeutet worden seien. Einige andere Daten allerdings schon: Dazu zählen Kontonamen, E-Mail-Adressen, Anschriften, Telefonnummern und verschlüsselte Passwörter. Neuere Kennwörter wurden mit Bcrypt gehashed. Bei älteren Kennwörtern wurde mit Salt und SHA-1 gearbeitet. Ein Angreifer mit genügend Rechenleistung könnte ein verschlüsseltes, aber schwaches Passwort erraten und knacken, teilte Kickstarter mit.

Passwörter sollten geändert werden

Als Gegenmaßnahme sollte jeder sein Kickstarter-Kennwort und das aller Konten ändern, bei denen das gleiche Passwort verwendet wurde.

Die Crowdfinanzierungsplattform ist gemessen an der Anzahl der Anwender groß: Allein im Jahr 2013 investierten 3 Millionen Nutzer insgesamt 480 Millionen US-Dollar in die beworbenen Projekte. Das sind 913 US-Dollar pro Minute. Zu den erfolgreichsten Technikprojekten gehörten die Smartwatch Pebble mit über 10 Millionen US-Dollar, die VR-Brille Oculus Rift mit 2,4 Millionen US-Dollar und die Android-Spielekonsole Ouya mit 8,6 Millionen US-Dollar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. (-55%) 26,99€
  3. (-55%) 22,50€
  4. 13,49€

dahana 18. Feb 2014

Hehe, du bist vielleicht naiv. Was hatten denn Merkels Privatgespräche mit US...

Phreeze 17. Feb 2014

Vorbildlich auch, dass die Passwörter verschlüsselt waren. Das liest man nicht so oft in...

Nephtys 16. Feb 2014

Und was ist wenn das Passwort gehackt wird? Für tägliche Dienste ohne jeden Zusammenhang...

anyuser 16. Feb 2014

Irgendwie sieht alles anders aus als sonst hier... ;-) Hat der positive Hack sich aber...

El_Zorro_Loco 16. Feb 2014

Ich finde das Verhalten von Kickstarter ebenfalls vorbildlich. Erstens dass sie so offen...


Folgen Sie uns
       


Macbook Air 2018 - Test

Nach mehreren Jahren spendiert Apple dem Macbook Air ein neues Gehäuse. Trotzdem ist es keine Referenz mehr für Kompaktheit und Gewicht. Das Notebook kann durch andere Dinge trotzdem überzeugen.

Macbook Air 2018 - Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
    Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

    Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
      Autonome Schiffe
      Und abends geht der Kapitän nach Hause

      Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
      Ein Bericht von Werner Pluta

      1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
      2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
      3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

        •  /