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Passport im Test: Blackberry beweist Format

Mit dem Passport hat Blackberry ein Smartphone in ungewöhnlichem Format vorgestellt: Das Gerät bietet dank des quadratischen Displays Vorteile, die gewohnt gute Hardwaretastatur hat Blackberry durch eine clevere Touch-Unterstützung erweitert. Etwas Eingewöhnungszeit erfordert das neue Format aber.

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Das Blackberry Passport
Das Blackberry Passport (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Passport gehört zu den am ungewöhnlichsten geformten Smartphones am Markt. Grund dafür sind das Display im Verhältnis 1:1 und die darunterliegende dreizeilige Hardwaretastatur. Dadurch hat das Smartphone tatsächlich die Form eines Reisepasses, ist also deutlich breiter als die meisten anderen Geräte, dafür aber verhältnismäßig kurz. Die Maße betragen 127,9 x 89,9 x 9,3 mm, es wiegt 194 Gramm.

Das IPS-Display des Passport ist quadratisch und hat eine Diagonale von 4,5 Zoll. Zwar ist es bei Blackberry-Geräten nicht ungewöhnlich, dass der Bildschirm quadratisch ist und ein Seitenverhältnis von 1:1 hat, in dieser Größe ist das für das kanadische Unternehmen aber auch ein Novum.

  • Das neue Blackberry Passport hat einen quadratischen Bildschirm im Verhältnis 1:1. (Bilder: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Darunter befindet sich eine dreizeilige Hardwaretastatur.
  • Die Tastatur ist gleichzeitig ein Touch-Feld, mit dem der Nutzer beispielsweise durch Internetseiten oder Dokumente scrollen kann.
  • Die Kamera hat 13 Megapixel und macht durchschnittliche Aufnahmen.
  • Das Blackberry Passport im Größenvergleich mit einem Samsung Galaxy Note 4
  • Die Rückseite des Passport ist nicht abnehmbar, der Akku ist also nicht ohne weiteres wechselbar. Nur der Teil oberhalb der Kamera kann abgenommen werden, um die SIM- und SD-Karte einzustecken.
Das neue Blackberry Passport hat einen quadratischen Bildschirm im Verhältnis 1:1. (Bilder: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Auflösung beträgt 1.440 x 1.440 Pixel, die Pixeldichte ist dementsprechend mit 452 ppi hoch. Daher werden Bildschirminhalte sehr scharf angezeigt, auch feine Details wie Schriften zeigen keine pixeligen Ränder. Das Display ist blickwinkelstabil, Farben werden natürlich wiedergegeben.

Für die Medienwiedergabe eignet sich das Passport aufgrund des Bildschirmformates bedingt. Nutzer, die etwa ein Video schauen möchten, müssen sich an breite Streifen oben und unten gewöhnen. Seine Stärken spielt das Format bei der Bearbeitung von Texten, Tabellenkalkulationen oder Präsentationen aus.

Mehr Übersicht durch größere Breite

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Gerade bei umfangreichen Tabellen und Textdokumenten bietet das quadratische Display einen besseren Überblick als die meisten anderen Smartphones. Zudem steht bei der Bearbeitung mehr Platz zur Verfügung, weil keine störende Bildschirmtastatur weiteren Platz wegnimmt.

In einer Innentasche kann das Passport ebenso bequem verstaut werden wie in der Hosentasche einer Herrenjeans - wo ein Galaxy Note 4, ein iPhone 6+ oder ein Ascend Mate 7 hineinpasst, lässt sich auch das Passport trotz der größeren Breite gut hineinstecken. Wer allerdings mit solch großen Smartphones nicht viel anfangen kann, wird auch mit dem Passport seine Probleme haben.

Hervorragende Verarbeitung

Die Verarbeitung des Passport ist sehr gut: Das Gehäuse ist aus Kunststoff, um den Rand läuft ein Rahmen aus Metall. Das Gerät ist verwindungssteif und knarzt nicht. Die Tastatur ist ebenso gut verarbeitet: Die einzelnen Tasten haben einen gut fühlbaren, angenehmen Druckpunkt und sind - trotz der verhältnismäßig geringen Höhe der Tastatur - gut mit den Daumen zu treffen. Dafür sorgt auch ein ausreichender Abstand zwischen den Tastenreihen.

Der Touchscreen des Passport kann bedingt auch mit nur einer Hand bedient werden, spätestens bei der Texteingabe sollten Nutzer das Smartphone allerdings mit beiden Händen halten und mit den Daumen tippen.

Innovative Hardwaretastatur 
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albertwegmann 30. Nov 2014

Ich habe das Passport nun 14 Tage im Einsatz und bin begeistert von diesem gut...

MistelMistel 05. Nov 2014

Das ist nicht mit drin weil Fingerprint Reader unsicher sind.

Das_B 05. Nov 2014

bor krass du hast mal kein plan. habe alle apple und androide sachen verkauft seit ich...

MistelMistel 04. Nov 2014

Nochmal, WOZU sollte ein USER sowas benötigen und buchen? Das ist ein Feature für Firmen...

MistelMistel 03. Nov 2014

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